„Die Stadt des Kindes: Vom Scheitern einer Utopie“ ab 17.04.2018 im Architekturzentrum Wien

PRESSEGESPRÄCH: Mo 16.04.2018, 11:00 / ERÖFFNUNG: Mo 16.04.2018, 19:00

Wien (OTS) – Im Sog der 1968er-Bewegung kam es zu einem Wandel der Wiener Sozialpolitik. Baulich manifestierte sich diese Aufbruchstimmung mit der Eröffnung der Stadt des Kindes 1974.

Die im Typus einer Idealstadt ausgebildete Anlage des Architekten Anton Schweighofer verkörperte die neuen Leitideen des Wohlfahrtsstaats: Durchlässigkeit und Gemeinschaft. Die Stadt des Kindes avancierte zu einem Vorzeigeprojekt für die Politik. Als Modell für die „Unterbringung“ gefährdeter Kinder und Jugendlicher erreichte sie ihre selbstgestellten Ansprüche nicht. 2002 wurde sie geschlossen und 2008 größtenteils abgerissen.
In der Ausstellung (SammlungsLab #2) treffen beeindruckende Objekte aus der Sammlung des Az W auf die Erinnerungen ehemaliger Bewohner*innen. Dabei stellt sich die Frage nach dem ambivalenten Verhältnis zwischen Architektur und gesellschaftlicher Praxis.

(Kuratorin: Monika Platzer, Az W; Ausstellungsgestaltung/-grafik:
Robert Rüf)

Sprecherinnen beim Pressegespräch:

* Angelika Fitz, Direktorin Az W

* Monika Platzer, Kuratorin Az W

Wir bitten um Anmeldung zum Pressegespräch unter pesse@azw.at

Der Pressetext sowie hochauflösende Pressebilder stehen [hier]
(https://www.azw.at/de/artikel/presse/die-stadt-des-kindes-vom-scheit
ern-einer-utopie/) zum Download bereit.

Termine:

Pressegespräch + Ausstellungsbegehung: Mo 16.04.2018, 11:00, Treffpunkt: Az W Bibliothek
Eröffnung der Ausstellung + Podiumsdiskussion: Mo 16.04.2018, 19:00 Ausstellungsdauer: 17.04.2018–28.05.2018, Galerie

Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, im MQ, 1070 Wien Öffnungszeiten: täglich 10:00–19:00
[www.azw.at] (https://www.azw.at/de/)

Maria Falkner, Architekturzentrum Wien, Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Tel: 015223115-23, E-mail: falkner@azw.at

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