
VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019: SCHÖNE NEUE WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten
Ende Mai 2019 eröffnet die dritte Ausgabe der Mehrspartenbiennale
Wien (OTS) – Wir rasen auf der Überholspur in eine radikal neue
digitale Zukunft. Wo bleiben die Werte? Welche bleiben auf der
Strecke, welche neuen Werte brauchen wir, um diesen rasanten Change
souverän zu leben und zu gestalten? „Eine technologieverliebte
Zukunft ohne Werte ist wertlos“, bringt Christoph Thun-Hohenstein,
Generaldirektor des MAK sowie Initiator und Leiter der VIENNA
BIENNALE, die kuratorische Setzung der dritten Ausgabe der weltweit
ersten Mehrspartenbiennale auf den Punkt. Die „VIENNA BIENNALE FOR
CHANGE 2019: SCHÖNE NEUE WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten“ (29.
Mai – 6. Oktober 2019, Eröffnung: 28. Mai 2019, 19:00 Uhr), startet
aus einer interkreativen, pluralen Perspektive von bildender Kunst,
Design und Architektur eine grundlegende Debatte über Werte für das
digitale Zeitalter. Thun-Hohenstein: „Wer die VIENNA BIENNALE FOR
CHANGE 2019 besucht, bekommt wertvolle Perspektiven und persönliche
Handlungsmacht für die digitale Zukunft mit auf den Weg“.
Die Veranstalter der VIENNA BIENNALE – MAK, Universität für
angewandte Kunst Wien, Kunsthalle Wien, Architekturzentrum Wien und
Wirtschaftsagentur Wien, sowie Slovak Design Center als Associate
Partner und AIT Austrian Institute of Technology als
außeruniversitärer Forschungspartner – erforschen an mehreren
Standorten sinnstiftende und konkret anwendbare Werte für die
Digitale Moderne.
Als eine der größten Revolutionen der digitalen Welt bringt vor
allem die künstliche Intelligenz eine Re-Evaluation mit sich,
attestiert die im MAK als ein Herzstück der Biennale gezeigte
Ausstellung „UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du“. Aktuelle,
prominente und kritische Neuproduktionen internationaler
KünstlerInnen und DesignerInnen sowie historische Positionen eröffnen
heterogene Blickwinkel auf Fragen nach Kultur und Technologie,
Menschsein, Macht, Kontrolle und Orientierung im unheimlichen
Spielfeld der künstlichen Intelligenz.
Wie unisex sind aber digitale Technologien und künstliche
Intelligenz? Anknüpfend an radikale feministische und
ökofeministische Theorien von den 1970ern bis zur Gegenwart
thematisiert die Kunsthalle Wien mit der Ausstellung „HYSTERICAL
MINING“ (Arbeitstitel) die männliche Codierung der digitalen Welt.
Dabei geht es um materielle Welten, die wir durch Technologie
schaffen, und die Rolle der Technologie in der Ausbildung von Macht,
Identitätsformen und Lebensweisen.
Spielerische Lust auf unsere ungewisse digitale Zukunft macht
„CHANGE WAS OUR ONLY CHANCE“, der Biennale-Beitrag der Universität
für angewandte Kunst Wien. Ein Mix aus Installation und Prozess
erforscht mögliche Zukünfte im Real-Räumlichen, im Hier und Jetzt.
Eine „Experiential Future“, erfahrbar gemacht durch eine immersive
Umgebung, entmystifiziert die mögliche Welt von morgen und entkleidet
sie ihrer Angst.
Eine museale Annäherung an die komplexen Designaufgaben der
Digitalen Moderne steuert das MAK mit der Neuaufstellung des MAK
DESIGN LABOR bei, die – durch eine MAK Education App „WE ARE
FUTURISTS“ ergänzt – in Kooperation mit dem Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Forschung anlässlich der „VIENNA BIENNALE
FOR CHANGE 2019“ umgesetzt wird. Erstmals werden die visionären
Themen einer Biennale in der Konzeption einer permanenten
Museumspräsentation sichtbar. Historische Sammlungsobjekte und
zeitgenössische Produktionen treten in intensiven Dialog und machen
das Potenzial und den Wandel von Design disziplinen- und
epochenübergreifend erfahrbar. Die Neugestaltung des MAK DESIGN LABOR
wird mit finanzieller Unterstützung des EU-Programms Interreg V-A
Slowakei–Österreich (Projekt „Design & Innovation“) realisiert.
Die Frage nach einem wertebasierten Wandel unserer Lebensweisen
inkludiert auch die Frage nach verantwortungsvoller Produktion und
nachhaltigem Konsum. Konkrete Anhaltspunkte liefert die vom MAK in
Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und
Tourismus realisierte Ausstellung „CHANGE! Vom Massenkonsum zur
nachhaltigen Qualitätsgesellschaft“. Vier in die Zukunft gerichtete
Designprojekte von EOOS zu den Themen Ernährung, Mobilität,
Kreislaufwirtschaft und Energie verdeutlichen, wie mit Social Design
ein Übergang vom Massenkonsum zur nachhaltigen Qualitätsgesellschaft
realisierbar ist.
Um Alternativen zur konventionellen Produktion geht es in „URBANE
PRODUKTION. Kreisläufe einer Stadt“, einem Projekt der
Wirtschaftsagentur Wien in Zusammenarbeit mit dem MAK. Im Zentrum des
Projekts stehen Fragen nach Alternativen zur konventionellen
Produktion, noch ungenützten Potenzialen von Kreisläufen, effizientem
Ressourceneinsatz und inwieweit Verständnis und Konsumverhalten durch
das Sichtbarmachen von Produktionsabläufen verändert und beeinflusst
werden können.
Zukunftsfähige Architekturstrategien diskutiert „SPACE AND
EXPERIENCE. Architektur für ein besseres Leben“, eine Ausstellung des
MAK in Kooperation mit Wienerberger. Aufbauend auf der These, dass
Digitalisierung und Klimawandel einen enormen Einfluss auf unsere
Vorstellungen von Lebensqualität und Lebensumfeld haben, zeigt eine
markante Auswahl realisierter Projekte, welchen Mehrwert Architektur
schon heute für ein besseres Leben schaffen kann. Gleichzeitig wagt
sie mit Thesen über mögliche Szenarien und Gestaltungsaufgaben einen
Blick in die Zukunft.
Zentrale Fragen der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019 werden in
einem internationalen Symposium im Architekturzentrum Wien (September
2019) verdichtet, das vom MAK und dem Slovak Design Center gemeinsam
mit dem Az W und der Kunsthalle Wien im Rahmen des Programms Interreg
V-A Slowakei–Österreich (Projekt „Design & Innovation“) realisiert
wird. AkteurInnen aus Architektur, Kunst und Design diskutieren
Zusammenhänge zwischen alternativen ökologischen und ökonomischen
Ansätzen und Themen wie ökologische Gerechtigkeit oder Ethik in
Design, Architektur und bildender Kunst.
Einen detaillierten Überblick über die Projekte der VIENNA BIENNALE
FOR CHANGE 2019 und Biografien der KuratorInnen finden Sie im
Pressebereich auf viennabiennale.org sowie auf MAK.at/presse.
Die SPONSOREN der „VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019: SCHÖNE NEUE
WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten“:
KEY SPONSOR:
ERSTE GROUP
Kooperationspartner und Projektförderer:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Hauptsponsor der Ausstellung „SPACE AND EXPERIENCE. Architektur für
ein besseres Leben“:
Wienerberger AG
Sponsoren:
Wien Holding GmbH
Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. (BIG)
Die Zusammenarbeit des Slovak Design Center mit dem MAK und den
Partnerinstitutionen wird aus Mitteln des EU-Programms Interreg V-A
Slowakei–Österreich (Projekt „Design & Innovation“) kofinanziert.
Weitere Sponsoren und Förderer werden im Frühjahr 2019
bekanntgegeben.
VIENNA BIENNALE gesamt und Ausstellungen im MAK
MAK-Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Judith Anna Schwarz-Jungmann (Leitung)
Sandra Hell-Ghignone, Lara Steinhäußer, Veronika Träger
MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
T +43 1 711 36-233, -212, -229
presse@MAK.at, www.MAK.at
press@viennabiennale.org, www.viennabiennale.org
CHANGE WAS OUR ONLY CHANCE
Pressebüro Universität für angewandte Kunst Wien
Andrea Danmayr
Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 711 33-2004
andrea.danmayr@uni-ak.ac.at
HYSTERICAL MINING (Arbeitstitel)
Pressekontakt Kunsthalle Wien
Susanne Fernandes Silva
Museumsplatz 1, 1070 Wien
T +43 1 521 89-1221
susanne.fernandes-silva@kunsthallewien.at
URBANE PRODUKTION. Kreisläufe einer Stadt
Pressekontakt Wirtschaftsagentur Wien
Ursula Kainz (Leitung Kommunikation & Marketing)
Mariahilfer Straße 20, 1070 Wien
T +43 1 4000 86583
M +43 699 140 86583
kainz@wirtschaftsagentur.at
Internationales Sympos
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