
Im Zuge des „Dialogs der Zivilisationen“ beschäftigt sich das Rhodos-Forum mit neuen Wegen für multilaterale Beziehungen – erste Keynote-Referenten stehen fest
Berlin (ots) –
– Dreißig Jahre nach Fall der Berliner Mauer hält das
Forschungsinstitut „Dialog der Zivilisationen“ (DOC) zum 17. Mal sein
öffentliches Hauptevent ab. Der Fokus liegt diesmal auf neuen Wegen
in einer globalisierten Welt.
– Als Redner stehen bereits fest: Bruno Maçães, Bestseller-Autor und
ehemaliger Europa-Minister Portugals; Ehud Olmert, der frühere
Ministerpräsident Israels; sowie der ehemalige österreichische
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.
– Die drei Schwerpunkte des Forums sind: nachhaltiges
Wirtschaftswachstum, die weltweite politische Infrastruktur und
(Geo)politik sowie die Digitalisierung des Alltags, ethische Normen
und die Wiederbelebung von Anstand und Moral.
– Das 17. Rhodos-Forum findet am 11. und 12. Oktober 2019 auf der
griechischen Insel Rhodos statt. Das Rhodos-Forum ist ein öffentliches Event und gleichzeitig das Aushängeschild des Forschungsinstituts „Dialog der Zivilisationen (DOC)“ – eine unabhängige und unparteiische Denkfabrik mit Sitz in Berlin. Beim diesjährigen Forum geht es darum, zum 30. Jahrestag des Mauerfalls neue Wege für multilaterale Beziehungen zu finden. Die ersten Keynote- Referenten des Rhodos-Forums 2019 wurden bereits bekanntgegeben.
Das Motto der Veranstaltung lautet „Global (Dis)Order: Towards Dialogue-Based Worldviews“, auf Deutsch etwa: „Globale (Un)ordnung: zu einer dialogbasierten Weltsicht“. Nach diesem Leitsatz soll die schwierige Frage erörtert werden: Wie kann die Weltgemeinschaft neue Wege gehen und dabei die Werte im Blick behalten, die weiterhin viele Menschen miteinander teilen und schätzen? Die Panels ermitteln die drängendsten globalen Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze. Das Hauptaugenmerk soll darauf liegen, neue und tragfähige Ideen zu entwickeln und Empfehlungen an die Politik auszugeben. Außerdem gilt es festzulegen, genau wo und wann die Lösungsvorschläge in die Tat umgesetzt werden können.
Am Anfang steht die Plenarrunde „30 Years after the Fall of the Berlin Wall: In Search of a Roadmap and a Compass“. Dabei besprechen hochrangige Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen von Wirtschaft und Politik Möglichkeiten, sich 30 Jahre nach Mauerfall neu zu orientieren. Zu den Rednern gehören:
– Bruno Maçães, ehemaliger Europa-Minister Portugals, Bestsellerautor
und Verfasser der Bücher „The Dawn of Eurasia“ und „Belt and Road“
– Alfred Gusenbauer, der frühere Bundeskanzler Österreichs
– Gabriella Ramos, OECD-Stabschefin und Sherpa der G20
– Miguel Ángel Moratinos, ein hochrangiger UN-Vertreter aus dem
Beratergremium für die Allianz der Zivilisationen und ehemaliger
spanischer Außenminister
– Chen Dongxiao, Vorsitzender der Shanghai Institutes for
International Studies.
Die Moderation übernimmt Stephan Grobe, der Brüssel-Korrespondent von
Euronews. Das DOC hat als eine der ersten Organisationen bei der Zivilisationsforschung einen Weg eingeschlagen, der sich auf die anthropologischen und systemischen Wurzeln der Krisen unserer Zeit konzentriert. In einer zweiten Plenarrunde geht es daher um das Thema „Zivilisationsstaaten“, das in den letzten Monaten in Medien viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat und unter anderem in der Financial Times und im New Statesman beleuchtet wurde.
Zu den Hauptrednern in diesem Panel zählen: der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Olmert; Christopher Coker, Direktor von LSE IDEAS, der Denkfabrik der London School of Economics, die sich mit Außenpolitik beschäftigt; Naciye Selin Senocak, Inhaberin des UNESCO-Lehrstuhls für „Cultural Diplomacy, Governance and Education“, Türkei; Pascal Boniface, Gründer des Institut de Relations Internationales et Stratégiques (IRIS); sowie Amitav Acharya, Professor of International Relations an der School of International Service, American University, Washington, DC.
Bruno Maçães hält außerdem einen Vortrag in der Plenarrunde „Examining Geopolitical World Views: Battle of Giants?“, welche die berühmte britische Journalistin und Sprecherin Mary Dejevsky moderiert. Dieses Panel beschäftigt sich mit der geopolitischen Weltsicht von Entscheidungsträgern. Als weitere Redner treten dabei auf: Wang Huiyao, Gründer und Vorsitzender des Center for China and Globalization in Peking; Alexey Gromyko vom Institute for Europe; sowie der DOC-Mitbegründer Professor Peter Schulze von der University Göttingen.
Weitere Informationen zum Rhodos-Forum und die Möglichkeit zur Platzreservierung bietet die Seite www.rhodesforum.org.
Die E-Mail-Adresse zur Akkreditierung von Medienvertretern lautet media@doc-research.org.
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Über das 17. Rhodos-Forum
Das Rhodos-Forum zielt auf ein besseres Verständnis der weitreichenden Veränderungen ab, die unsere Gesellschaft durchläuft. Im Mittelpunkt stehen: Initiativen, die einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung liefern; neue Ansätze für die Struktur internationaler Organe im Kontext sich verändernder Kräfteverhältnisse innerhalb der Weltwirtschaft; die Wiederbelebung von Anstand und Moral und die Förderung ethischer Werte im digitalen Zeitalter.
Seit 2003 bringt das Rhodos-Forum führende Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft, Diplomatie und Politik an einen Tisch, darunter ehemalige Staats- und Regierungschefs. Die Teilnehmer erörtern dabei die großen Herausforderungen, vor denen die heutige Welt steht. Das Besondere am Forum: Seit der ersten Veranstaltung arbeiten alle Beteiligten mit Pioniergeist nach inklusiven Prinzipien und mit moralischer Konsequenz, daran, die Probleme des modernen Menschen zu lösen.
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