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„Thema“ über tödliche Gewalt in Beziehungen
Am 4. November um 21.10 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem 4. November 2019, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
Tödliche Gewalt in der Beziehung – wieder ein Frauenmord
In Niederösterreich ersticht ein Mann seine Ehefrau und seine kleine Tochter, den einjährigen Sohn erstickt er. Die Frau wollte sich trennen. Der Konflikt zwischen den Eheleuten ist seit Monaten eskaliert. Warum konnte sich die Frau nicht rechtzeitig Hilfe holen? Warum hat der Mann keinen anderen Ausweg gesehen? Fragen, die immer nach solchen Taten gestellt werden. In Kottingbrunn ebenso wie in Kitzbühel, egal ob der Täter Migrationshintergrund hat oder nicht. Die Frauenhäuser und Hilfsorganisationen fordern mehr Präventionsarbeit. „Ich habe mit meinem Verein Yetis Bacim mehr als 400 Frauen aus Gewaltbeziehungen befreit,“ sagt Hanife Ada. Sie selbst ist vor Jahren von ihrem Mann geschlagen worden. Markus Stachl und Christoph Bendas berichten.
Zentralfriedhof, Gruppe 40 – Erinnern an den Widerstand
„Wir sind auch während des Kriegs jeden Sonntag zum Grab unseres Vaters gegangen – aus Protest eigentlich“, erinnert sich Grete Machalek. Sie sitzt in jenem Raum, in dem 1943 ihr Vater von den Nationalsozialisten geköpft wurde. Damals war sie elf Jahre alt. Die Briefe, die er ihr aus dem Gefängnis geschickt hat, wühlen sie heute noch genauso auf wie damals. Die „Gruppe 40“ am Wiener Zentralfriedhof erinnert an die Opfer des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. In der ehemaligen Todeszelle des Wiener Landesgerichts hat Martin Steiner mit Nachfahren der Hingerichteten gesprochen.
Klein, aber fein – die letzten Landkinos
Sie sind so rar und unverwüstlich wie die großen Filmklassiker. Trotz Fernsehen, Megaplex-Konkurrenz, Digitalisierung und Streamingdiensten haben sie überlebt: die letzten kleinen Kinos am Land. Mit fast 92 Jahren ist Hilde Diwald die älteste Kinobetreiberin Österreichs. Als ihr Mann vor 40 Jahren verstorben ist, hat sie das Kino im steirischen Frauental allein weitergeführt und vor fünf Jahren digitalisiert. „Das war ich ihm schuldig“, sagt sie, „ich hab’s nicht sein lassen können.“
Willi Erasmus hat das bald 100 Jahre alte Kino im Waldviertler Drosendorf vor dem Aus bewahrt und dem historischen Juwel neues Leben eingehaucht. Und in Katsdorf unweit von Linz wehrt sich Norbert Dattinger mit dem Kino, das sein Vater 1947 eröffnet hat, erfolgreich gegen die Konkurrenz in der Hauptstadt. Sabina Riedl hat die Kino-Raritäten besucht.
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