ORF-Radios: Mit Ö1 durch die Festtage

Wien (OTS) – Ö1 begleitet auch heuer wieder mit einem speziellen Programm durch die Weihnachtszeit. Besinnliche, aber auch heitere Sendungen vermitteln Festtagsstimmung während der Feiertage. Und:
Auch für den „guten Rutsch“ ins Neue Jahr ist gesorgt.

Unter dem Titel „So klingt Weihnachten in anderen europäischen Radios“ begibt sich „Apropos Klassik“ am Samstag, den 21. Dezember ab 15.05 Uhr auf eine vorweihnachtliche musikalische Schlittenfahrt quer durch Europa. „Tao – aus den Religionen der Welt“ stellt ab 19.05 Uhr „Göttliche Kinder“ vor, denn wundersame Geburten von Kindern mit göttlichem Ursprung sind in der Religionsgeschichte keine Seltenheit, man entdeckt sie in zahlreichen Kulturen und religiösen Traditionen.

„Kennt ihr nicht Weihnachten, das Fest der Liebe?“ heißt es am Sonntag, den 22. Dezember in „Du holde Kunst“ (8.15 Uhr). Florentin Groll liest weihnachtliche Gedanken in Prosa und Lyrik von Hermann Hesse, Wilhelm Busch, Arthur Schopenhauer, Joachim Ringelnatz u. a., dazu gibt es Musik von Johann Sebastian Bach, Domenico Scarlatti, Luigi Boccherini u. a. Rund um den Jahreswechsel lädt Ö1 seine Hörer/innen dazu ein, ihr persönliches Musikprogramm zu gestalten. An den drei Sonntagen 22.12., 29.12. und 5.1. sowie am Montag, den 6. Jänner, gibt es jeweils ab 13.10 Uhr „Tolle Titel – starke Stücke“ zu hören – ein Klassik-Wunschkonzert mit Klassik-Hits. Die Lieblingsstücke können an tolletitel@orf.at gemailt oder unter der Telefonnummer 0800/400 555 kostenlos aus ganz Österreich auf Band gesprochen werden.

In den „Gedanken für den Tag“ spürt Michael Chalupka, Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Österreich, rund um Weihnachten den Tieren an der Krippe Jesu nach – „Von Elefanten und Schafen“ ist am 23., 24., 27. und 28. Dezember jeweils um 6.56 Uhr zu hören. „Vom Wunderbaren im Alltäglichen“ lautet der Titel eines zweiteiligen „Radiokolleg“ (9.05 Uhr) – am Montag, den 23. Dezember geht es um „Was mich lebendig macht“, am Dienstag, den 24. Dezember ist das Thema „Was mir heilig ist“.

Am Dienstag, den 24. Dezember präsentiert „Anklang“ (10.05 Uhr) Ausschnitte aus „Weihnachtsopern“, u. a. aus Hans Pfitzners „Das Christelflein“, Pjotr Iljitsch Tschaikowskys „Pantöffelchen“ oder Nikolai Rimski-Korsakows „Die Nacht vor Weihnachten“. Die „Radiogeschichten“ (11.05 Uhr) bringen „Eine Weihnachtserinnerung“ von Truman Capote und im „Ö1 Konzert“ (14.04 Uhr) ist Weihnachtliches und Volksweisen aus Niederösterreich zu hören, dargeboten vom Chorus Viennensis unter Dirigent Michael Schneider, dem Posaunenquartett „Trombone Attraction“, Rezitation: Andrea Radakovits. Um 15.04 Uhr beginnt „Weihnachten mit Ö1“ – vier Stunden lang gibt es Geschichten, Gespräche und Musik, die von jungen Musiker/innen und Ensembles aus Österreich zwischen Alter Musik und Klassik, gewürzt mit aktuellen Klängen rund um Pop und Neue Volksmusik, kommt. Zu Gast sind Michael Landau, Präsident der Caritas Österreich, der vor kurzem das Buch „Solidarität. Anstiftung zur Menschlichkeit“ veröffentlichte und über die Aktualität dieses Begriffes vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Gesellschaft spricht, und der Bassist Jovan Torbica, der mit seinem Trio „transbalkanische“ Klangschätze mitbringt. Und selbstverständlich wird wie jedes Jahr um 16.57, 17.57 und 18.57 Uhr „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklingen. Ab 19.05 Uhr setzt sich „Philosophie Pur“ mit „Vier Faktoren für ein Halleluja“ auseinander und im „Ö1 Konzert“ (19.30 Uhr) ist Hector Berlioz‘ „L‘Enfance du Christ“ zu hören. Es wirken mit: Orchestre National de France, Dirigent: Emmanuel Krivine, Choeur de Radio France, Mezzosopran Stéphanie d’Oustrac (Marie), Tenor Bernard Richter (Centurio, Erzähler), Bariton Edwin Crossley-Mercer (Joseph, Polydorus), Bass Nicolas Testé. (Hérode, Le Père de famille). „Weihnachten in Musikgeschichte(n)“ heißt es ab 22.05 Uhr. Besuche bei Clara und Robert Schumann, die einander mit Widmungen beschenkten, Beethovens Vater stopfte Würste im Advent, Haydn beschenkte das Publikum in der Hofburg mit der Uraufführung seiner Russischen Quartette, und Rebecca Clarke komponierte für das göttliche Kind: Infant Joy. Geschichte und Geschichten in der Weihnachtsnacht, wo manches vielleicht anders klingt als man es das Jahr über wahrnimmt.

Am Christtag (25.12.) bringen die „Hörbilder Spezial“ (10.05 Uhr) das Feature „Das Mädchen, das vom Himmel fiel. Die abenteuerliche Überlebensgeschichte von Juliane Koepcke“. Weihnachten 1971, 24. Dezember. Auf der Strecke von Lima nach Pucallpa gerät ein Flugzeug der peruanischen Linie LANSA in ein Tropengewitter und bricht in der Luft auseinander. 91 Passagiere sterben, nur die damals 17-jährige Deutsche Juliane Koepcke überlebt. Als Erwachsene lebt und arbeitet die studierte Biologin im Frühjahr und Herbst jeweils für ein paar Wochen in Peru, in der Forschungsstation „Panguana“ im Regenwald. Es ist ihr eigentliches Zuhause, hier hat sie einige Naturschutzprojekte auf den Weg gebracht. Der Wald hatte ihr einst das Leben gerettet -jetzt rettet sie ihn. Ab 13.10 Uhr bereitet der Blockflötist Maurice Steger im „Ö1 Küchenradio“ gratinierten Schafkäse mit Feigen und Zitronen sowie eine Pasta mit Pilzen und Lachs zu. Der weihnachtliche Hörspiel-Zweiteiler ist heuer „Eine Wiener Romanze“ von David Vogel – am 25. und 26. Dezember jeweils um 14.00 Uhr. In der ORF/DLR-Kultur-Produktion aus dem Jahr 2015 wirken Markus Meyer, Herbert Föttinger, Petra Morzé, Josephine Bloéb, Chris Pichler, Helmut Bohatsch, Hans Peter Kammerer, Till Firit, Valentin Schreyer, Nikolaus Barton, Julian Loidl, Eva Mayer und Markus Hering mit, Regie: Harald Krewer. „Eine Wiener Romanze“, 100 Jahre nach seiner Niederschrift 2010 wiederentdeckt, ist ein überraschend junges und modernes Buch – es schildert Jugendwahn, Urbanisierung, Religionslosigkeit, Einsamkeit und freie Liebe im Wien der Jahrhundertwende. Die Hauptfigur, Michael Rost, ist jung und mittellos, ein Müßiggänger und Flaneur. Als sich Rost bei einer wohlhabenden Familie einmietet, wird er von der Dame des Hauses verführt und beginnt eine Affäre mit ihrer Tochter – diese Dreiecksbeziehung bedroht den Bestand der Familie und bringt ihn an den Rand des Untergangs. In „Selten wie ein Feiertag“ (16.00 Uhr) ist Elisabeth Fuchs, Chefdirigentin der Philharmonie Salzburg, zu Gast und ab 19.05 Uhr geht „Memo – Ideen, Mythen, Feste“ Fragen über Kirchenglocken nach, etwa seit wann Kirchen eigentlich Glocken haben, welchem Zweck sie einst dienten und welchem heute. Danach ist um 19.30 Uhr Georg Friedrich Händels „Messiah“ zu hören. Es musizieren der Concentus Musicus Wien unter Daniel Harding, die Wiener Singakademie; Giulia Semenzato (Sopran), Terry Wey (Alt), Michael Schade (Tenor) und Christopher Maltman (Bass).

Am Stefanitag (26.12.) bereitet der Kabarettist und Master of Ceremony der Science Busters Martin Puntigam im „Ö1 Küchenradio“ (13.10 Uhr) ein Roggenbrot mit Austern sowie ein Champagnereis zu und hört dabei seine Lieblingsmusik. In „Selten wie ein Feiertag“ (16.00 Uhr) ist der Autor Doron Rabinovici zu Gast und die „Spielräume Spezial“ (17.10 Uhr) holen ein paar legendäre, untypische Weihnachsalben hervor und spielen Christmas Carols mit Carla Bley und Weihnachtslieder mit Bob Dylan. Am Fest des Heiligen Stephan lädt „Memo“ (19.05 Uhr) zu einem Streifzug durch das weitestgehend in Vergessenheit geratene Werk der Kärntner Schriftstellerin Gertrud Schmirger, die nur unter ihrem männlichen Pseudonym „Gerhart Ellert“ publizierte und sich in ihrem literarischen Schaffen in erster Linie mit den „großen Männern“ der Weltgeschichte befasste: vom Propheten Mohammed und Attila, dem Hunnenkönig über Papst Gregor den Großen und Michelangelo bis zum „Wüsten-Eremiten“ Charles de Foucauld. Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“ steht ab 19.30 Uhr auf dem Ö1-Programm, dargeboten vom L’Orfeo Barockorchester unter Dirigent Otto Kargl, der cappella nova Graz, der Domkantorei St. Pölten, Cornelia Horak (Sopran), Ida Aldrian (Alt), Daniel Johannsen (Tenor) und Matthias Helm (Bass).

Zum Jahresausklang erklingen am Dienstag, den 31. Dezember in „Anklang“ (10.05 Uhr) Operetten- und Musicalschlager, Film- und Volkslieder, interpretiert von Jan Kiepura, Richard Tauber, Birgit Nilsson und anderen. 2019 im Rückspiegel der Satire bietet dann der Silvesterrückblick in „Gröbster Unfug“ (18.04 Uhr) und „Das Ö1 Konzert“ (19.30 Uhr) sendet den Mitschnitt von „Hollywood in Vienna:
A Night at the Oscars“ mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien. In „Literatur zu Silvester“ (22.05 Uhr) liest Erwin Steinhauer „Flieger, grüß mir die Sonne“ von H.C. Artmann, musikalisch begleitet von Georg Graf, Jo Pinkl und Peter Rosmanith. Die „Ö1 Jazznacht“ zu Silvester präsentiert närrisches Treiben als Jahresmotto für 2020 – inklusive Donauwalzer, dem Läuten der Pummerin und jeder Menge guter Laune zum Jahreswechsel.

Am Mittwoch, den 1. Jänner wird in „Auftakt“ (11.03 Uhr) Philharmonikervorstand Daniel Froschauer Details zum Neujahrskonzertprogramm verraten. Ab 11.15 Uhr überträgt Ö1 dann live das „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ als traditionelle Jahreseröffnung. In der Pause spricht Sebastian Fleischer mit dem Neujahrskonzert-Dirigenten Andris Nelsons – im „Intermezzo“ um ca. 11.50 Uhr. „Apropos Operette“ (15.05 Uhr) schaut sich an welche Operettenuraufführungen das Jahr 1920 brachte und spielt Ausschnitte aus „Die blaue Mazur“ von Franz Lehár, „Das Hollandweibchen“ von Emmerich Kálmán, „Der letzte Walzer“ von Oscar Straus u. a. Ab 16.00 Uhr ist Rolando Villazon, Sänger und Intendant der Mozartwoche Salzburg, zu Gast in „Selten wie ein Feiertag“ und die „Spielräume Spezial“ (17.10 Uhr) haben als Motto für den Jahresbeginn „The Best Is Yet To Come!“ gewählt – mit Frank Sinatra und Sternstunden von dessen Zusammenarbeit mit Count Basie, Duke Ellington und Quincy Jones. Der Jahreswechsel lässt einem keine Wahl: Er findet statt, von einer Sekunde auf die andere wird ein gänzlich neues Jahr geschrieben, mit 2020 sogar ein neues Jahrzehnt. Deshalb beschäftigt sich „Opus – das Musikkolloquium“ (22.05 Uhr) mit der „Kunst der Übergänge“.

Am Montag, den 6. Jänner wird in der „Matinee“ (11.03 Uhr) live aus dem Wiener Musikverein das „Festkonzert 150 Jahre Musikvereinsgebäude“ übertragen, bei dem eine Wiederholung des Programmes vom 6. Jänner 1870 zu hören ist. Die Wiener Philharmoniker unter Dirigent Semyon Bychkov, der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Violinistin Anne-Sophie Mutter und Tenor Piotr Beczala geben Werke von Beethoven, Haydn, Bach, Mozart und Schubert. Die „Literatur am Feiertag“ (14.05 Uhr) bringt Peter Handkes „Versuch über den geglückten Tag“ mit Burgschauspieler Markus Meyer und Musik des von Handke sehr geschätzten nordirischen Sängers und Komponisten George Ivan Morrison. Barbara Heuberger, Direktorin des Salzburger Marionettentheaters, ist zu Gast in „Selten wie ein Feiertag“ (16.00 Uhr) und „Memo – Ideen, Mythen, Feste“ (19.05 Uhr) besucht am Abend des Dreikönigtags, der in der serbisch-orthodoxen Kirche der Heilige Abend ist, „Die stolzen Erben des Heiligen Sava“ in Wien und Graz. Um 19.30 Uhr heißt es dann „Beethoven Spezial“. Der Abend des 6. Jänner steht ganz im Zeichen des Meisters der Wiener Klassik – mit sehr persönlichen Zugängen und Sichtweisen, Musik, die weniger geläufig ist, Geschichte und Geschichten. Zum Auftakt des Beethovenjahres 2020 auf Ö1 lädt die Sendung zur Begegnung mit ganz persönlichen Zugängen zu Ludwig van. Das Programm von Ö1 im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at/.

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