
Das Möbelmuseum Wien zeigt „Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs“
Eine Ausstellung des Vitra Design Museum über die Entwicklung des Wohndesigns in den letzten 100 Jahren vom 20. Oktober 2021 bis 29. Mai 2022 im Möbelmuseum Wien
Wien (OTS) – Im Möbelmuseum Wien führt die Ausstellung „Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs“ des Vitra Design Museum in Weil am Rhein die Besucher:innen vom 20. Oktober 2021 bis 29. Mai 2022 auf eine Reise in die Vergangenheit und zeigt, wie sich gesellschaftliche, politische und technische Veränderungen der letzten 100 Jahre in unserem Wohnumfeld widerspiegeln.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die großen Zäsuren, die das Design und die Nutzung des westlichen Interieurs geprägt haben – von aktuellen Themen wie knapper werdendem Wohnraum bis zum Verschwinden der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben. Aber auch der Siegeszug einer ungezwungeneren Wohnkultur in den 1960ern und der Einzug moderner Haushaltsgeräte in den 1950ern bis hin zu den ersten offenen Grundrissen der 1920er Jahre werden thematisiert. Diese Umbrüche werden anhand von 20 stilbildenden Interieurs veranschaulicht, darunter Entwürfe von Architekt:innen wie Adolf Loos, Finn Juhl, Charles und Ray Eames, Lina Bo Bardi, von Künstlern wie Andy Warhol oder Cecil Beaton sowie der legendären Innenarchitektin Elsie de Wolfe.
Die ausgewählten Interieurs zeigen, in welchem Maße die Gestaltung von Wohnräumen durch einzelne Designer:innen, aber stets auch durch Kunst, Architektur, Mode oder Set-Design beeinflusst wird.
„Die Ausstellung veranschaulicht anhand zahlreicher Exponate, was für eine vielfältige Disziplin Interior Design ist. Auf inspirierende Art und Weise entdecken die Besucher:innen damit die jüngere Geschichte des privaten Wohnens neu“, erklärt Anja Hasenlechner, Leitung Abteilung Historische Sammlungen BM für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.
Die Schau präsentiert die entscheidenden Wegmarken der Entwicklung des Wohndesigns. Sie zeigt, dass die Leitfrage dieser Debatte heute noch genauso aktuell ist wie vor 100 Jahren beziehungsweise sich durch die Covid-19-Situation noch viel stärker manifestiert: „Wie wohnen?“.
Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group: „Die Aktualität des Themas wurde uns in den vergangenen eineinhalb Jahren klar vor Augen geführt. So wurde aus unserem Zuhause vielfach Wohn-, Arbeitsort, Kindergarten und Schule in einem. Die Ausstellung bietet Anregungen für den Umgang mit ganz aktuellen Herausforderungen und neuen Anforderungen an das eigene Zuhause.“
Die Schaffung von Arbeitszonen im privaten Wohnbereich war schon in den 1920er Jahren bei Ludwig Mies van der Rohe ein Thema. Und so manche „Wohnkapsel“ aus den 1960er Jahren könnte fast als hygienische Lösung für das Social Distancing entworfen worden sein.
Jochen Eisenbrand, Kurator Vitra Design Museum: „Die Ausstellung soll eine neue Debatte über das private Interieur, seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven anregen.“
Zu den Exponaten gehören Modelle, Filme, Möbel, Objekte und andere Medien, die die Ausstellung zu einer faszinierenden und sinnlichen Reise durch die letzten Jahrzehnte des privaten Wohnens macht.
AUSSTELLUNGSSTATIONEN
Raum, Ökonomie, Atmosphäre: 2000–heute
Die Ausstellung „Home Stories“ beginnt mit zeitgenössischen Interieurs, die das gegenwärtige drastische Umdenken im Wohnbereich skizzieren. Ein markantes Beispiel dafür ist die Mikro-Wohnung „Yojigen Poketto“ (4D-Nische) des Architekturbüros Elii aus Madrid von 2017, die dank wandlungsfähiger Einbaumöbel mit einem Minimum an Fläche auskommt. Der Architekt Arno Brandlhuber hat wiederum mit seiner „Antivilla“ bei Potsdam (2014) gezeigt, wie eine ehemalige Fabrik als Wohnraum umfunktioniert werden kann. Dabei setzt er textile Raumteiler ein, um die Räume vielseitig nutzbar zu machen, und definiert damit eine alternative Form von Komfort und Luxus, die auf Reduktion und den durchdachten Einsatz besonderer Materialien setzt. Das Projekt „Granby Four Streets Community Housing“ in Liverpool (2013–2017) veranschaulicht hingegen, wie sich die so genannte „Sharing Economy“ in der Innenarchitektur widerspiegelt. Das britische Baukollektiv Assemble bewahrte bei diesem Projekt in enger Abstimmung mit den Bewohner:innen eine Reihenhaussiedlung aus viktorianischer Zeit vor dem Abriss, indem es die Häuser entkernte und nach heutigen Bedürfnissen umgestaltete. In einer eigenen Werkstatt vor Ort wurden neue Ausstattungselemente für die Wohnungen aus den Altmaterialien der Häuser geschaffen.
Einen grundlegenden Wandel in der Wahrnehmung unserer Wohnumgebung haben in den letzten Jahren Internet-Plattformen wie Airbnb, Instagram oder Pinterest hervorgebracht: sie tragen dazu bei, dass wir unsere eigene Wohnung jederzeit publizieren können und sie zunehmend als vermarktbare Ware betrachten. Die Bildwelt und die Inszenierung vieler aktueller Interieurs greifen jedoch bis heute oft auf traditionelle oder konservative Motive zurück. Dies demonstriert der britische Designer Jasper Morrison in einem eigens für die Ausstellung erstellten Bilder-Essay, mit dem er die Bedeutung von einzelnen Gegenständen und Objektarrangements für die Stimmung und den Charakter einer Wohnung betrachtet.
Die Neuerfindung des Interieurs: 1960–1980
Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich den radikalen Traditionsbrüchen im Interior Design von den 1960er bis zu den 1980er Jahren. Unter dem zunehmenden Einfluss der Postmoderne begannen Designer:innen über den Bedeutungs- und Symbolgehalt von Möbelstücken, Mustern und Dekorationen nachzudenken – allen voran die italienische Designergruppe Memphis. Der Modedesigner Karl Lagerfeld, ein leidenschaftlicher Sammler von Memphis-Entwürfen, verwandelte seine Wohnung in Monte Carlo Anfang der 1980er Jahre in einen begehbaren Schrein der Postmoderne, der das poppig-schräge Wohngefühl der Zeit auf die Spitze trieb. Schon in den beiden vorangegangenen Jahrzehnten hatte der gesellschaftliche Wandel der Zeit seinen Ausdruck im Wohninterieur gefunden. Andy Warhols „Silver Factory“ in New York (1964–1967) wiederum war eines der ersten Beispiele für das Wohnen in einem verlassenen Fabrikgebäude und löste damit die bis heute anhaltende Begeisterung für das „loft living“ aus.
Die Experimentierfreude in den Interieurs der 1960er und 1970er Jahre wird in der Ausstellung sinnbildlich verkörpert durch die eigenwilligen, farbenfrohen Interieurs von Verner Panton – illustriert durch sein eigenes Wohnhaus bei Basel (1972). Wie kaum ein anderer Designer verstand Panton Innengestaltung als dreidimensionale Aufgabe: vom Boden über Wände und Decke bis hin zur Erschließung des Luftraumes durch eigens dafür angefertigte Möbel. Zu dieser ganzheitlichen räumlichen Durchdringung trug auch Panton gezielter, die Raumatmosphäre prägender Einsatz von Farbe und Licht bei.
Eine radikale Veränderung unserer Interieurs brachte ab den 1970er Jahren auch der weltweite Aufstieg des Möbelherstellers IKEA mit sich: Einerseits ermöglichte es IKEA tatsächlich vielen Menschen, sich mit modernen Möbeln kostengünstig einzurichten. Andererseits trug diese Entwicklung auch dazu bei, dass Möbel und andere Einrichtungsgegenstände immer häufiger nur als kurzlebige und austauschbare Konsumgegenstände betrachtet werden.
Natur und Technik: 1940–1960
Eine weitere entscheidende Phase in der Entstehung des modernen Interieurs war die unmittelbare Nachkriegszeit, als die moderne Formensprache der Avantgarde den Weg in immer mehr Wohnungen der westlichen Welt fand. So schufen Peter und Alison Smithson in ihrem „House of the Future“ für die Londoner Ideal Home Exhibition von 1956 ein futuristisches Interieur mit den neuesten Materialien, Küchengeräten und sogar einem selbstreinigenden Bad. Skeptischer gegenüber dem technischen Fortschritt und funktionalistischen Design inszenierte Jacques Tati die Villa Arpel in seinem Film „Mon Oncle“ (1958): als ebenso aseptische wie eigenmächtige Wohnmaschine, die sich ihre Bewohner:innen gefügig macht. Die Verbindung von modernen Formen und Materialien mit einer gewissen „Gemütlichkeit“ erwies sich in diesen Jahrzehnten weltweit als Erfolgsrezept des skandinavischen Designs. Die Wohnung des Architekten Finn Juhl und sein Haus im dänischen Ordrup lieferten schon 1942 ein Beispiel dafür.
Auch die fließenden Übergänge zwischen innen und außen wurden nun zu einem Thema vieler Wohn(t)räume, was die Ausstellung an dem Wohnhaus Casa de Vidro (1950/51) der brasilianischen Architektin Lina Bo Bardi in São Paulo veranschaulicht. Viele Entwicklungen im Interieur der Nachkriegszeit waren mit dem größeren politischen Kontext des Ost-West-Konflikts verwoben. Dies belegt die Ausstellung anhand der berühmten „Küchendebatte“ zwischen Richard Nixon und Nikita Chruschtschow, als beide Politiker in einem amerikanischen Fertighaus auf der Moskauer Weltausstellung 1959 über die Wohnqualität und den Haushaltsstandard in ihren konträren politischen Systemen debattierten.
Die Anfänge des modernen Interieurs: 1920–1940
Die Ursprünge des modernen Interieurs verortet die Ausstellung in den zukunftsweisenden Wohn- und Einrichtungskonzepten der 1920er und 1930er Jahre, die bis heute viele Wohnräume prägen. In dem öffentlichen Wohnbauprogramm „Das Neue Frankfurt“ (1925–1930) kamen unter der Leitung des Architekten Ernst May die Prinzipien des Neuen Bauens in großem Maßstab zur Anwendung. So fanden nicht nur die berühmte Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky (1926), sondern auch preisgünstige Möbel von Ferdinand Kramer und Adolf Schuster Eingang in den Wohnalltag. Während May ein stark sozialpolitisch ausgerichtetes Wohnprogramm verfolgte, definierten andere Architekten wie etwa Ludwig Mies van der Rohe die Gliederung und Raumaufteilung des Wohnhauses völlig neu. Letzterer schuf mit seiner „Villa Tugendhat“ (1928–1930) im mährischen Brünn eines der ersten Wohnhäuser mit offenem Grundriss und ineinander übergehenden Nutzungsbereichen. Adolf Loos übertrug mit seiner Idee des „Raumplans“ ein ähnliches Prinzip auf die drei Dimensionen des Raums:
Seine „Villa Müller“ in Prag (1929/30) ist eine komplexe, durchchoreografierte Folge unterschiedlich hoher Räume auf mehreren Ebenen, die das Denken in Grundrissen sprengt. Der ebenfalls österreichische Architekt und Gestalter Josef Frank vertrat indes das Prinzip des „Akzidentismus“, demzufolge Einrichtungen organisch mit der Zeit wachsen und wirken sollten, als hätten sie sich zufällig ergeben. Ganz im Gegensatz zu diesen Ansätzen der Modernen priesen einige ihrer Zeitgenossen weiterhin das Ornament als Ausdrucksmittel – unter ihnen die Amerikanerin Elsie de Wolfe, die 1913 das Buch „The House in Good Taste“ veröffentlichte und als eine der ersten hauptberuflichen Einrichtungsgestalterinnen gilt. Gemäß de Wolfe diente ein Interieur vor allem dem Zweck, die Identität der darin lebenden Person darzustellen. Dasselbe Prinzip machte sich der britische Fotograf, Bühnenbildner und Innengestalter Cecil Beaton zu eigen. Für die Ausstattung seines „Ashcombe House“ (1930 – 1945) ließ er sich von bildender Kunst, Theater und Zirkusmanege inspirieren.
Anders als heute standen Wohnfragen in dieser Entstehungszeit des modernen Interieurs im Zentrum lebhafter, oft politischer Debatten. Diese Debatten bewegten sich auch in den folgenden Jahrzehnten zwischen den Polen der Funktionalität und Reduktion einerseits, sowie den Polen der Individualität und Ornamentierung andererseits. Dieser Gegensatz prägt unsere Interieurs bis heute.
Ausstellungsort:
Möbelmuseum Wien
Andreasgasse 7, 1070 Wien
www.moebelmuseumwien.at
Ausstellungsdauer:
20. Oktober 2021 bis 29. Mai 2022
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr. Geöffnet auch am Montag, den 1. November 2021, 18. April 2022 und 6. Juni 2022.
Kurator:
Jochen Eisenbrand
Assistenzkuratorin:
Anna-Mea Hoffmann
Ausstellungsgestaltung:
Space Caviar
Katalog:
„Home Stories: 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs“, Vitra Design Museum, Herausgeber: Mateo Kries und Jochen Eisenbrand, ISBN 978-3-945852-37-8, € 59,90
Eintritt:
Erwachsene € 10,50 / Studierende (19–25 Jahre) € 9,50 / Senior:innen (60+) € 9,50 / Kinder (6–18 Jahre) € 6,50. Aufpreis Führung:
Erwachsene € 2,00; Kinder € 1,00. Tickets auch online unter www.imperialtickets.com erwerbbar.
BEGLEITPROGRAMM
Ausstellungsführungen:
Führungen finden am Samstag, Sonntag und an Feiertagen um 15:00 Uhr statt. Zusatztermine sind auf Anfrage unter +43 1 5243357 oder info@moebelmuseumwien.at möglich.
Literarisch geführte Tour:
Im Rahmen einer Abendführung werden Wohnverhalten und Wohnsituationen anhand programmatisch-polemischer Texte und Zitate unterschiedlicher Architekt:innen den Ausstellungsstücken gegenübergestellt.
Termine: 19.11.2021, 18.2.2022, 18.3.2022 um 17:30 Uhr
Preis: € 12,50 p.P.
Anmeldung erforderlich unter +43 1 5243357 oder info@moebelmuseumwien.at
Sonderführung Villa Beer von Josef Frank:
Der Villa Beer von Josef Frank ist ein Teil dieser Ausstellung gewidmet. Das Möbelmuseum Wien bietet exklusive Führungen durch das eindrucksvolle Gebäude an.
Termine und Preise unter www.moebelmuseumwien.at einsehbar. Anmeldung erforderlich unter +43 1 5243357 oder info@moebelmuseumwien.at
Kuratorinnenführung zum Adolf-Loos-Tag:
Die Kuratorin Dr. Eva B. Ottillinger präsentiert die umfangreiche Adolf-Loos-Sammlung des Museums. Termin: Freitag, 10. Dezember um 15:30 Uhr
Preis: € 16,50 p.P.
Anmeldung erforderlich unter +43 1 5243357 oder info@moebelmuseumwien.at
Familiensonntage:
In der Kreativwerkstatt des Möbelmuseum Wien können die kleinen Gäste jeden Sonntag ihrer Kreativität freien Lauf lassen und aus Fimomasse, Playmais und Lego ihre eigenen Möbel und Interieurs basteln.
Termine: jeden Sonntag von 10:00 bis 13:00 Uhr
Preis: Teilnahme im Eintrittspreis inkludiert
Alter: ab 6 Jahren
Hinweis: Kinder müssen von den Begleitpersonen beaufsichtigt und betreut werden.
Anmeldung erforderlich unter +43 1 5243357 oder info@moebelmuseumwien.at
Nähere Informationen und Reservierung sowie Anreisemöglichkeiten und aktuelle Sicherheitsrichtlinien unter +43 1 524 33 57, info@moebelmuseumwien.at und www.moebelmuseumwien.at
Weiterführende Informationen und ausgewähltes Bildmaterial finden Sie unter https://www.schoenbrunn-group.com/presse. Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung.
Die Schönbrunn Group vereint unter ihrem Dach die meistbesuchten Attraktionen und Angebote des imperialen Erbes Österreichs: das Schloss Schönbrunn, das Möbelmuseum Wien, das Sisi Museum, die Kaiserappartements und die Silberkammer in der Wiener Hofburg sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden. Die Schönbrunn Group ist mit der Erhaltung und Revitalisierung der anvertrauten Kulturgüter sowie der Gestaltung neuer Kulturvermittlungsformate und Entwicklung neuer Geschäftsfelder betraut. Die dafür notwendigen Mittel werden zur Gänze aus selbst erwirtschafteten Erlösen aufgebracht. Zentrale Aufgabe und Passion sind, die Menschen für das imperiale Erbe und die Welt der Habsburger zu begeistern, ob direkt vor Ort an den Standorten der Schönbrunn Group oder begleitend über das digitale Angebot. Die Standorte der Schönbrunn Group sind führende Tourismusdestinationen sowie beliebte Freizeitziele und Naherholungsgebiete.
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E-Mail: reiner@schoenbrunn-group.com
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