
Fahrsicherheitsfaktor Extremwetter – Knapp ein Drittel der Autofahrer fühlt sich unsicher (FOTO)
* 29,9 Prozent der Autofahrer in Österreich fühlen sich bei Extremwetter unsicher
* Das ergab eine GfK-Studie im Auftrag von Continental Reifen Austria zum Thema Fahrsicherheit
* Continental gibt Fahrsicherheitstipps für Gewitter und Starkregen
Plötzlich einsetzender Starkregen auf der Autobahn oder heftige Gewitter mit Windböen – das Extremwetter infolge des Klimawandels nimmt auch in Österreich[1] zu und kann bei Autofahrten gefährlich werden. So fühlen sich knapp ein Drittel der Autofahrer in Österreich (29,9 Prozent) in Extremwettersituationen hinsichtlich ihres eigenen Fahrvermögens – beispielsweise in Bezug auf das angemessene Verhalten, die Kenntnis geltender Verkehrsregeln oder die Reaktion in Gefahrensituationen – unsicher. Das ergab eine repräsentative GfK-Online-Umfrage[2] im Auftrag des Reifenherstellers Continental Reifen Austria. Für mehr Fahrsicherheit bei Gewitter und Starkregen gibt Continental daher Tipps.
GEWITTER – RUHE BEWAHREN UND TEMPO REDUZIEREN
Gewaltiger Donner und zuckende Blitze am Himmel – die Befürchtung, vom Blitz getroffen zu werden ist eine der Urängste des Menschen – selbst im Pkw. Dabei kommen Blitzeinschläge in Autos extrem selten vor und sind harmlos. Denn wird ein Auto vom Blitz getroffen, funktioniert die Karosserie wie ein ‘Faradayscher Käfig’. Robert Dworczak, Reifenexperte von Continental Reifen Austria, erklärt: „Die elektrische Entladung des Blitzes wird durch die metallischen Komponenten im Fahrzeuggestell um die Insassen herumgeleitet – somit besteht keine Gefahr für die Passagiere. Sogar im Cabrio wirken die Metallverstrebungen im Verdeck nach diesem Prinzip und die Passagiere sind geschützt.“ Auch wenn man im Fahrzeuginneren sicher ist, gilt es bei Gewitter, auf die Fahrsicherheit zu achten. Je nachdem, wie nah das Gewitter ist, geht es teilweise mit heftigen Donnergeräuschen und Blitzen einher, die den Fahrer blenden können. Sollte das Auto tatsächlich von einem Blitz getroffen werden, empfiehlt es sich, das Fahrzeug danach einem genauen Check zu unterziehen.
Das gilt auch für die Reifen, meint Robert Dworczak: „Die Spannung des Blitzes wird in den Boden – und damit durch die Reifen – abgeleitet. Dabei werden sie meistens stark beschädigt und müssen getauscht werden.“ Bei Gewitter muss aber auch mit Begleiterscheinungen wie Windböen, abgebrochenen Ästen oder anderen Hindernissen gerechnet werden. Autofahrer sollten sich darauf vorbereiten und die Ruhe bewahren, um nicht schreckhaft zu reagieren und das Lenkrad zu verreißen. Fühlt man sich zunehmend unwohl, fährt man am besten bei gemäßigtem Tempo den nächsten Rastplatz an und wartet bis das Unwetter vorbeigezogen ist.
PLÖTZLICHER STARKREGEN – BEHUTSAM LENKEN UND AUF PROFILTIEFE ACHTEN
Im einen Moment genießt man noch strahlenden Sonnenschein, im nächsten Moment setzt heftiger Regen ein. „Um sicher bei starkem Niederschlag unterwegs zu sein, hilft es, die Geschwindigkeit zu reduzieren, den Tempomaten auszuschalten, den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu vergrößern, die Beleuchtung einzuschalten und behutsamer zu lenken, denn bei Regen reagieren die Bremsen nicht so schnell wie unter trockenen Bedingungen“, weiß Robert Dworczak. Sammelt sich nach starken Regenfällen eine große Wassermenge auf der Straße an, kann es zu Aquaplaning beziehungsweise Wasserglätte kommen. Dabei schwimmen die Reifen auf, sodass das Lenken nicht mehr möglich ist. Um dem vorzubeugen, ist ein entscheidender Sicherheitsfaktor eine gute Profiltiefe.
„Je geringer die Profiltiefe, desto weniger Wasser kann zwischen die Rillen gedrückt und abgeleitet werden. Das Fahrzeug ist somit schneller von Aquaplaning betroffen“, sagt Robert Dworczak. „Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher auf eine möglichst große Profiltiefe setzen und auf gute Nässe-Eigenschaften beim Reifenkauf achten. Grundsätzlich rät Continental immer dazu, mit deutlich mehr Profiltiefe als der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm im Sommer und 4 mm im Winter unterwegs zu sein.“
Aber auch der Reifendruck spielt eine Rolle. Robert Dworczak führt aus: „Der Reifen schwimmt umso leichter auf, je niedriger der Reifendruck ist. Das Risiko steigt jedoch auch bei zu hohem Reifendruck, Continental empfiehlt daher, den Reifendruck und die Ventile regelmäßig alle 14 Tage sorgfältig zu kontrollieren, auch wenn das Fahrzeug mit einem entsprechenden Kontrollsystem an Bord ausgestattet ist. Die Reifen sollten darüber hinaus regelmäßig auf Abnutzungsindikatoren oder sonstige Schäden hin geprüft und rechtzeitig gewechselt werden, um sicherzustellen, dass die Reifen die bestmögliche Leistung bieten.“
Trotz Vorsichtsmaßnahmen kann bei bestimmten Witterungsverhältnissen und Straßenzuständen zu Aquaplaning kommen, Robert Dworczak rät in einem solchen Fall: „Bei Aquaplaning reagiert der Fahrer am besten, indem er den Fuß vom Gaspedal nimmt, die Kupplung tritt und weder das Lenkrad bewegt, noch plötzlich bremst. Erfordern es jedoch die Umstände, weil beispielsweise die Gefahr einer Kollision besteht, muss sofort eine Notbremsung durchgeführt werden. Die Hinterreifen haben in den meisten Fällen ausreichend Bodenhaftung, um das Fahrzeug zum Stehen zu bringen. Verfügen die Reifen wieder über ausreichend Bodenhaftung, kann die Fahrt mit reduzierter Geschwindigkeit fortgesetzt werden.“
CONTINENTAL entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2020 einen Umsatz von 37,7 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 192.000 Mitarbeiter in 58 Ländern und Märkten. Am 8. Oktober 2021 hat das Unternehmen sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert.
Der UNTERNEHMENSBEREICH REIFEN verfügt über 24 Produktions- und Entwicklungsstandorte weltweit. Continental ist einer der führenden Reifenhersteller und erzielte im Geschäftsjahr 2020 in diesem Unternehmensbereich mit mehr als 56.000 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 10,2 Milliarden Euro. Continental ist einer der Technologieführer im Bereich der Reifenproduktion und bietet eine breite Produktpalette für Personenkraftwagen, Nutz- und Spezialfahrzeuge sowie Zweiräder an. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leistet Continental einen wichtigen Beitrag zu sicherer, wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Das Portfolio des Reifenbereichs umfasst dazu Dienstleistungen für den Reifenhandel und für Flottenanwendungen sowie digitale Managementsysteme für Reifen.
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[1] Quelle: Unwetterzentrale Österreich: https://uwz.at/de/a/unwetter-extremwetter-und-klimawandel
[2] Im Auftrag des Reifenherstellers Continental Reifen Austria wurden mit dem GfK eBUS® 1.000 Personen ab einem Alter von 18 Jahren befragt, welche die österreichische Bevölkerung repräsentieren, davon 849 Autofahrer. Die Befragung wurde im Mai 2022 durchgeführt.
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