Fitzbauer / Valentin (SPÖ): Aus Naschmarktparkplatz wird klimafitte Oase

Im Wiener Gemeinderat wurden die Pläne zur Neugestaltung des Naschmarktparkplatzes verabschiedet. Die Asphaltfläche wird damit in eine grüne Oase mit hoher Lebensqualität verwanndelt.

In seiner Rede betonte der Abgeordnete Erich Valentin (SPÖ), Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Innovation, Stadtplanung und Mobilität, die Wichtigkeit dieser Umgestaltung: „Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für eine klimafitte und lebenswertere Stadt. Die Umgestaltung des Naschmarkt-Parkplatzes ist nicht nur ein Gewinn für den Naschmarkt, sondern auch ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Bekämpfung der städtischen Überhitzung.“

Das 12.000 m² große Areal soll in eine blühende Grünfläche verwandelt werden. Der erste Bauabschnitt beginnt bereits im Herbst und umfasst die Entsiegelung der Fläche, die Pflanzung von 90 Bäumen sowie die Schaffung eines modernen Mehrzweckbereichs und des Landparteienplatzes. Der Flohmarkt bleibt erhalten und wird in die Neugestaltung integriert. Valentin erläuterte weiter: „Seit 2021 sind 30.000 Ideen eingelangt und 37 Architekturbüros haben Ideen eingebracht und 9 davon haben sich kooperativ zusammengesetzt, um aus ihren Ideen das Beste herauszuholen. Die Menschen wollten, dass dieser Teil der Stadt klimafitter und grüner wird.“

Besondere technische Herausforderungen stellen das historische Wienfluss-Gewölbe und die U4-Überplattung dar. Durch umfassende Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Begrünung und die Pflanzung der Bäume den statischen Anforderungen gerecht werden. Eine weitläufige Stahlbetonplatte und eine wurzelfeste Folie sollen das Gewölbe schützen. Der Naschmarkt erhält zudem ein neues „Foyer“, einen einladenden Eingangsbereich mit einem ganzjährig nutzbaren Marktraum und einem begrünten Dachgarten, der zum Verweilen einlädt.

SPÖ-Abgeordnete Ilse Fitzbauer betonte in ihrer Rede die positiven Auswirkungen der geplanten Neugestaltung auf die Anrainer*innen und die gesamte Wiener Bevölkerung. „Für jemanden, der aus einem Bezirk kommt, der Grün- und Freiflächen gewohnt ist, ist die Umgestaltung eines versiegelten und überhitzten Parkplatzes ein schönes Zeichen,“ sagte Fitzbauer. „Ich verstehe die Probleme der Anrainer*innen und der Parkplatzsuchenden sowie der Standler*innen. Ich bin informiert worden, dass es Gespräche geben wird bzw. geführt werden.“

Fitzbauer verwies auf den Schlingermarkt in Floridsdorf als erfolgreiches Beispiel für die Neubelebung von Marktflächen durch enge Zusammenarbeit und Engagement. „Der Schlingermarkt ist mit viel Energie und Zusammenarbeit sowie Input der Anrainer*innen, der Gewerbetreibenden und der Politik wiederbelebt worden,“ erklärte Fitzbauer. „Die Frequenz des kleinen Markts hat sich verdoppelt. Laufend wird er auf Vordermann gebracht. Die Anrainer*innen sind froh, dass sie direkt einkaufen können mit frischer Qualität in kleinen Mengen und ihrem Budget entsprechend.“

Fitzbauer sprach auch über die Herausforderungen bei der Umgestaltung von Marktflächen und Parkplätzen. Die Bedeutung der Schaffung von beschatteten Flächen für die Marktbesucher*innen und die Warenpräsentation wurde hervorgehoben. 

Abschließend betonte Fitzbauer die Wichtigkeit der Zustimmung zum Antrag auf Umgestaltung des Naschmarktparkplatzes. „Ja, wir hatten in Floridsdorf den Rückhalt von allen mit kleinen Abschwächungen. In Folge dessen ist das Projekt ein Erfolgsprojekt geworden, an dem wir laufend arbeiten. In diesem Sinne ersuche ich um Zustimmung zum Antrag zur Umgestaltung des Naschmarktparkplatzes, damit die Anrainer*innen, Standler*innen und Besucher*innen von einer entsiegelten Fläche profitieren können,“ schloss Fitzbauer ihre Rede.
(Schluss) sh

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