
SPÖ-Babler: „Arbeitszeitverkürzung funktioniert für Betriebe und Mitarbeiter*innen – 4-Tage-Woche ist ein Erfolgsmodell“
Immer mehr Beispiele aus unterschiedlichen Branchen zeigen Vorteile der 4-Tage-Woche – Mitarbeiter*innen sind erholter, Betriebe profitieren von produktiveren Beschäftigten
Immer mehr Beispiele aus unterschiedlichen Branchen zeigen: Die Verkürzung der Arbeitszeit bringt Vorteile für Betriebe und Mitarbeiter*innen. So hat der Elektroinstallationsbetrieb Kagerer aus Oberösterreich die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich um 2,5 Stunden verkürzt und auf eine 4-Tage-Woche umgestellt. Für SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Andreas Babler ist klar: „Die Arbeitszeitverkürzung funktioniert, die 4-Tage-Woche ist ein Erfolgsmodell. Auch in der Bauwirtschaft stellen Betriebe auf die 4-Tage-Woche um und profitieren von Mitarbeiter*innen, die sich besser erholen können“, so Babler heute, Dienstag. „Die österreichischen Arbeitnehmer*innen haben sich eine Arbeitszeitverkürzung verdient. Die 4-Tage-Woche ist ein Win-win-Modell: Sie bringt mehr Lebensqualität, bessere Gesundheit und bessere Jobs für Mitarbeiter*innen und die Unternehmen profitieren produktiveren Beschäftigten“, sagt Babler. Der SPÖ-Chef will die 4-Tage-Woche mit einer verkürzten Arbeitszeit und bei vollem Lohnausgleich schrittweise einführen – als erstes für besonders harte Berufe wie die Pflege. ****
Die Mitarbeiter*innen der Firma Kagerer sind zufriedener und der Betrieb hat bei der Suche nach Arbeitskräften ein Alleinstellungsmerkmal, wie Geschäftsführer Christian Ebner heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit AK-Präsidentin Renate Anderl berichtete. „Die letzte allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit wurde vor 50 Jahren durchgesetzt. Es ist Zeit, dass die Beschäftigten einen Teil der gestiegenen Produktionskraft abgegolten bekommen und ihnen ein Stück mehr Freizeit und Regeneration zugestanden wird. Das ist eine Frage des Respekts!“, so Babler, der durch Pilotprojekte die Vorteile der 4-Tage-Woche belegen möchte. Gemeinsam mit Unternehmen, ihren Betriebsrät*innen und der Gewerkschaft soll die 4-Tage-Woche in Betrieben unterschiedlicher Branchen getestet und evaluiert werden. Zur Unterstützung für die Unternehmen soll es eine finanzielle und organisationsentwicklerische Begleitung geben, um die Veränderung zum Nutzen aller Beteiligten zu implementieren. (Schluss) ls/bj
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