Bundesheer: Rekrut in Wiener Spital im Koma

Bundesheer tief betroffen

Seit Dienstagmittag, dem 25. Februar, wird ein 21-jähriger Rekrut aus dem Burgenland, der seit 7. Jänner 2025 Grundwehrdiener bei der Garde ist, mit sehr hohem Fieber in der Klinik Landstraße behandelt. Er befindet sich im Koma.

Der Rekrut meldete sich Montagabend mit sehr hohem Fieber im Krankenrevier der Wiener Maria-Theresien-Kaserne. Um 18:55 Uhr wurde er in Begleitung eines Rettungssanitäters zur weiteren Behandlung ins Sanitätszentrum Ost in Wien-Stammersdorf überstellt. Tagsüber haben die Rekruten ihre Bekleidung und Ausrüstung für das Paradeexerzieren ausgefasst.

Nachdem sich Dienstagfrüh sein Zustand verbessert hatte, verschlechterte sich dieser gegen Mittag rapide, sodass er notärztlich versorgt werden musste. Um 13:55 Uhr wurde der Rekrut im komatösen Zustand in die Klinik Floridsdorf und anschließend in die Klinik Landstraße verlegt. Das Bundesheer ist tief betroffen und drückt den Angehörigen seine Anteilnahme aus. Die Garde ist in engem Kontakt mit den Angehörigen. Der Heerespsychologische Dienst steht den Kameraden und den Angehörigen zur Seite.

Bei Erkrankungen von Grundwehrdienern erfolgt die Erstuntersuchung im Krankenrevier in der jeweiligen Kaserne. Je nach Zustand erfolgt die Aufnahme in die Bettenstation oder in ein Militärspital, wo – wie im zivilen Gesundheitswesen – eine fachärztliche medizinische Versorgung sichergestellt ist. Eine vertiefende Behandlung wird in einer entsprechend spezialisierten zivilen Einrichtung durchgeführt.

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