SDG Watch Austria begrüßt Sichtbarkeit nachhaltiger Entwicklung im Regierungsprogramm – jetzt Strukturen für Umsetzung stärken!

SDG WATCH AUSTRIA BEGRÜSST DIE VERANKERUNG DER AGENDA 2030 UND DER 17 ZIELE NACHHALTIGER ENTWICKLUNG IM REGIERUNGSPROGRAMM DER NEUEN BUNDESREGIERUNG UND EMPFIEHLT, AUF MECHANISMEN DER RESSORTÜBERGREIFENDEN ZUSAMMENARBEIT UND DIE KOOPERATION MIT ZIVILGESELLSCHAFT UND WISSENSCHAFT ZU SETZEN, UM DIE ZIELE SYSTEMATISCH UND LÖSUNGSORIENTIERT UMZUSETZEN. GLEICHZEITIG MAHNT DIE PLATTFORM VORSICHT BEIM BÜROKRATIEABBAU EIN, UM SCHWERWIEGENDE SCHÄDEN AN INHALTLICH SINNVOLLEN STRUKTUREN UND PROZESSEN ZU VERMEIDEN

„Das Bekenntnis zur Agenda 2030 im Regierungsprogramm sehen wir sehr positiv, insbesondere, da Prozesse rund um Budget- und Gesetzesvorhaben stärker aus dem Blickwinkel nachhaltiger Entwicklung betrachtet werden sollen und das Parlament stärker eingebunden werden soll. Wichtig ist, dass nun Institutionen und Mechanismen für die interministerielle Zusammenarbeit, die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Wissenschaft gestärkt werden“, sagt Gertraud Findl, Steuerungsgruppenmitglied von SDG Watch Austria.

Relevant sei es außerdem, an die Vorhaben anzuknüpfen, die Österreich den Vereinten Nationen erst im Juli 2024 in einem 2. Freiwilligen Umsetzungsbericht angekündigt hatte, erklärt Steuerungsgruppenmitglied Bernhard Zlanabitnig: „Dazu zählen u. a. das Vermeiden einer Verlagerung negativer sozialer oder ökologischer Effekte ins Ausland, Dialogformate mit der Zivilgesellschaft oder die Einbindung der Wissenschaft in die Umsetzung der Agenda 2030, aber auch eine gestärkte bundes- und länderübergreifende Zusammenarbeit.”

„Es ist zentral, die Expertise aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft einzubinden und auf diese aufzubauen, um nachhaltige Entwicklung in Österreich und weltweit zu ermöglichen. Zudem gilt es, die Bedürfnisse der österreichischen Bevölkerung ebenso wie der von Menschen in Ländern des Globalen Südens systematisch zu berücksichtigen. Dazu ist das Stärken von Dialogformaten, direkter Zusammenarbeit und von Partizipationsmöglichkeiten nötig“, ergänzt Lukas Wank, Steuerungsgruppenmitglied von SDG Watch Austria.
Gleichzeitig warnt die Plattform davor, nachhaltige Entwicklung lediglich als „Fleißaufgabe“ zu betrachten und Freiwilligkeit vor Konsistenz zu stellen. Für ein zukunftsfähiges Österreich – von Wirtschaft, Gesellschaft bis hin zu einer intakten Umwelt – seien klare Zielvorgaben und Regeln unerlässlich.

SDG Watch Austria
Caroline Krecké, MA BSc
Telefon: +43 660 867 52 17
E-Mail: caroline.krecke@oekobuero.at

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