Sicherheit & Migration in Europa

EU-Kommissar Magnus Brunner: „Die Sicherheit Europas können wir nur gemeinsam stärken!“

Am Rande des EU Sondergipfels zur Ukraine und der europäischen Sicherheit lud das Europa-Forum Wachau zu einer hochkarätigen Veranstaltung im NÖ Verbindungsbüro in Brüssel ein, um die drängenden Themen Sicherheit und Migration in Europa zu beleuchten. Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Europa und der Welt, insbesondere des anhaltenden Krieges in der Ukraine, des neuen Verhältnisses Europas zu den USA und der Problematik illegaler Migration, ist es von größter Bedeutung, diese Themen intensiv zu diskutieren.

DIE SICHERHEIT EUROPAS IST IN BRÜSSEL ZU LÖSEN

Die Europäische Union muss Wege einschlagen, um die Sicherheit für die Menschen in den Regionen zu gewährleisten und illegale Migration zu bekämpfen. Wir müssen dazu beitragen, ein starkes Österreich in Europa zu bleiben und ein verlässlicher Partner der Europäischen Union zu sein, um für Wohlstand, Frieden und Sicherheit in Niederösterreich, Europa und in der Welt zu sorgen.

EU-Kommissar für Inneres und Migration MAGNUS BRUNNER: „Europa muss seinen Ansatz in Bezug auf Sicherheit anpassen und einen gesamtgesellschaftlichen und -staatlichen Ansatz verfolgen. Jetzt mehr denn je muss das Thema Sicherheit in allen Politikbereichen von Anfang an mitgedacht werden. Ich werde dazu eine EU-Strategie für die innere Sicherheit vorlegen, die die verschiedenen Arbeitsstränge zusammenführt. Das gilt jedoch nicht nur für die Europäische Kommission, sondern auch für Mitgliedsstaaten, Regionen, Gemeinden und für jede Bürgerin bzw. jeden Bürger.“

Generalmajor THOMAS STARLINGER, militärischer Repräsentant Österreichs in der EU und NATO: „Damit die Europäische Union und seine Mitgliedsstaaten auch künftig eine globale Bedeutung haben soll, hat die Kommissionspräsidentin Frau von der Leyen allen Kommissaren in ihrem Mission Statement der Erreichung der Sustainable Development Goals eine zentrale Bedeutung zugemessen. Dabei gilt es die Abhängigkeiten von externen Ressourcen zu verringern und zu diversifizieren; im Wirtschafts- und Technologiebereich die europäischen Stärken auszubauen und im Sicherheitsbereich durch entsprechende Investitionen eine glaubwürdige Stärke und Selbstständigkeit zur Verteidigung seiner Bevölkerung zu erreichen. Der kritische Faktor dabei wird es sein der gesellschaftspolitischen Polarisierung entgegenzuwirken und die Menschen in Europa bei der Bewältigung der heranstehenden Herausforderungen mitzunehmen.“

REINHARD MARAK, Leiter der Stabstelle Krisenmanagement und Sicherheitsvorsorge der Wirtschaftskammer Österreich: „Die europäische Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft steht vor großen Herausforderungen und Chancen. Nach den jüngsten geopolitischen Entwicklungen und den Forderungen nach einer verstärkten Nachrüstung durch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, ist es entscheidend, dass Europa seine Verteidigungsfähigkeiten stärkt. Die österreichische Wirtschaft kann hierbei eine bedeutende Rolle spielen, indem sie innovative Technologien und Lösungen bereitstellt. Wirtschaftliche Sicherheit bedeutet auch, dass wir auf Krisen vorbereitet sind, sei es durch Cyberangriffe, wirtschaftliche Instabilität oder andere Bedrohungen. Die Europäische Union muss hier als starker Partner agieren und die Mitgliedsstaaten unterstützen.“

HINTERGRUND: Das Europa-Forum Wachau sieht sich als Impulsgeber und Vordenker des europäischen Einigungsprozesses. In den vergangenen Jahren hat sich das Forum intensiv mit den wesentlichen Fragen der Europapolitik auseinandergesetzt und dabei stets den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Niederösterreichs gesucht. Die Ergebnisse der Veranstaltungen und des Bürgerbeteiligungsprozesses des Europa-Forum Wachau, werden regelmäßig an hochrangige Vertreter der EU herangetragen und bilden somit für die Entscheidungsträger eine wichtige Grundlage für ihr weiteres Vorgehen in Europa.

Europa-Forum Wachau
Theresa Edtstadler-Kulhanek, MSc.
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