
Korosec ad Wartezeiten: Stadtrat Hacker muss endlich handeln
Alarmierende Wartezeiten, leerstehende OP-Säle, fehlendes Personal – Gesundheitsversorgung in Wien gerät ins Wanken
„Anstatt endlich konkrete Maßnahmen im Zusammenhang mit den Wartezeiten zu setzen, verschließt Stadtrat Hacker weiterhin die Augen vor der Realität“, kritisiert die Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Ingrid Korosec. Aktuelle Medienberichte und Einschätzungen führender Mediziner zeigen einmal mehr die dramatische Schieflage im Wiener Spitalswesen.
Laut Orthopädie-Primar Prof. Dr. Martin Faschingbauer droht vielen Patientinnen und Patienten eine Wartezeit von bis zu einem Jahr auf eine Hüft- oder Knieoperation – auch bei massivem Leidensdruck. Gleichzeitig stehen OP-Säle bereits ab 14:30 Uhr leer, weil es an Personal und flexiblen Arbeitsmodellen fehlt.
„Dass OP-Kapazitäten ungenutzt bleiben, während Patientinnen und Patienten monatelang auf eine Operation warten müssen, ist ein gesundheitspolitischer Skandal“, so Korosec.
FLEXIBLE LÖSUNGEN STATT LEERER OP-SÄLE
Um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzuwirken, fordert die Wiener Volkspartei die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle im OP-Bereich. „Es braucht endlich die Möglichkeit, OP-Schichten auch am späten Nachmittag und Abend durchzuführen – das Personal muss entsprechend geplant und unterstützt werden“, betont Korosec. Hierzu seien moderne Dienstpläne sowie leistungsorientierte Zulagen und Anreizsysteme erforderlich.
ATTRAKTIVE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR PFLEGE UND OP-PERSONAL
Neben flexibleren Strukturen ist auch eine Attraktivierung der Arbeitsbedingungen entscheidend: „Viele Pflegekräfte und OP-Mitarbeiter wenden sich vom öffentlichen System ab – nicht aus Unlust, sondern weil die Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen“, so Korosec. Daher braucht es gezielte Prämienmodelle für Überstunden und Einspringen, aber auch einen Abbau von Bürokratie im Arbeitsalltag.
UNTRAGBARE AUSSAGEN DES STADTRATS
Statt Lösungen vorzulegen, verlautbarte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker in der heutigen Fragestunde, dass die Aussagen von Prof. Faschingbauer „inakzeptabel“ seien. Die Ursache liege offenbar in der mangelnden Motivation des Personals – nicht bei ihm oder dem Spitalsmanagement. Für Korosec sind diese Aussagen nicht hinnehmbar.
„Diese Verantwortungslosigkeit ist untragbar. Es braucht endlich politisches Handeln statt Ausflüchte. Die Wiener Bevölkerung hat ein Recht auf eine funktionierende Gesundheitsversorgung – nicht auf leere OP-Säle und endlose Wartezeiten.“
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