
AK Preismonitor: Weiterer Preisschock bei billigsten Lebensmitteln!
Preise sind im März-Jahresvergleich wieder stark gestiegen
Einkaufen wird zur Kostenfalle! Kaffee, Schokolade, Teebutter, Orangensaft – die Preise stiegen je nach Produkt um bis zu 72 Prozent innerhalb eines Jahres. Ein aktueller AK Preismonitor bei 40 billigsten Lebens- und einigen Reinigungsmitteln bei sieben Supermärkten und Diskontern im März zeigt: Die billigsten Lebensmittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich zehn Prozent verteuert.
Das stößt sauer auf: Fürs Einkaufen müssen Konsument:innen so tief wie noch nie ins Geldbörsel greifen. Ein Einkaufskorb mit 40 billigsten Lebens- und Reinigungsmitteln kostete im März 2025 bereits fast 81 Euro – im März 2024 waren es noch 73,27 Euro. Das ist ein Plus von 10,1 Prozent!
PREISE DREHEN DURCH – SO VIEL MEHR KOSTEN NUN KAFFEE, SCHOKO, ORANGENSAFT & CO. IM VERGLEICH ZUM VORJAHR
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Produkt Teuerung seit März 2024 (gerundet)
Bohnenkaffee + 72 %
Orangensaft + 45 %
Vollmilchschokolade + 33 %
Teebutter + 36 %
Tafeläpfel + 19 %
Mineralwasser prickelnd + 18 %
Tafelessig + 15 %
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Konkret: Während zwölf von 40 Produkten im März-Jahresvergleich um bis zu 30 Prozent billiger wurden (etwa Kartoffeln), zeigen 23 von 40 Produkten drastische Preisanstiege von bis zu 72,2 Prozent (allen voran Bohnenkaffee). Fünf Produkte blieben auf demselben Preisniveau wie im Vorjahr (etwa Mehl, passierte Tomaten).
Teurere Preise in Supermärkten: Im März 2025 kostete der Einkaufskorb in den Supermärkten um durchschnittlich knapp elf Prozent mehr als bei den Diskontern.
PREISE SEIT SEPTEMBER 2021 EXORBITANT ANGESTIEGEN
Seit Beginn der Teuerungswelle im September 2021 sind die Preise regelrecht explodiert. Bis auf Flüssigwaschmittel wurden alle Produkte teurer. Einige Beispiele: Orangensaft plus 142 Prozent, Bohnenkaffe plus 126 Prozent, Penne-Nudeln plus 97 Prozent, Mehl plus 88 Prozent, Vollmilchschoko plus 80 Prozent und Teebutter schlägt sich mit einer 81-prozentigen Preissteigerung zu Buche.
AK Konsument:innenschützerin Gabriele Zgubic resümiert: „Billigste Lebensmittel sind teurer denn je. Besonders Menschen mit geringem Einkommen, Familien und auch junge sowie ältere Menschen leiden darunter. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung ihr Bekenntnis zur Inflationsbekämpfung und für leistbare und faire Lebensmittelpreise angeht.“
Zum Preismonitor: Die AK Wien hat die Grundpreise von 40 billigsten Lebens- und einigen Reinigungsmitteln des wöchentlichen Bedarfs in sieben Wiener Supermärkten (Billa, Billa Plus, Spar, Interspar) und bei Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) in jeweils drei Wiener Filialen im März 2025 erhoben. Zusätzlich wurde bei Bedarf in weiteren Filialen nacherhoben.
SERVICE: Den AK Preismonitor finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at/preismonitor.
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