Bildungsminister Wiederkehr besorgt über Anstieg von Antisemitismus

„Es ist wichtig, dass wir dem Antisemitismus hochwertige Bildungsarbeit entgegensetzen,“ betont Bildungsminister Wiederkehr anlässlich der Präsentation der Studie des Parlaments.

„Die heute veröffentlichte Antisemitismusstudie des Parlaments zeigt, dass Antisemitismus nach wie vor eine Gefahr für unsere Demokratie ist. Als Bildungsminister sage ich ganz klar, Antisemitismus hat an Schulen nichts zu suchen! Bildung ist zentral, um wirksam gegen Antisemitismus vorzugehen. Mein Ministerium ist sich den Herausforderungen in der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus bewusst, daher unterstützen wir unsere Pädagoginnen und Pädagogen mit innovativen Lehrmaterialien und Fortbildungen“, so Bildungsminister Wiederkehr anlässlich der heutigen Präsentation der Antisemitismus-Studie des Parlaments.

„Das Bildungsministerium unternimmt zahlreiche Initiativen, um Schülerinnen und Schüler in ihrer demokratischen Haltung gegen Antisemitismus zu stärken. Die Zunahme antisemitischer Vorfälle beobachten wir genau und reagieren darauf: Dem Antisemitismus setzen wir hochwertige Bildungsarbeit entgegen“, betont Bildungsminister Wiederkehr. Mit dem Holocaust Education Programm ERINNERN:AT stellt das Bildungsministerium Schulen zahlreiche Lernmaterialien zur Antisemitismusprävention zur Verfügung. Holocaust Education leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Antisemitismus, daher unterstützt das Bildungsministerium über den OeAD mit einem Mobilitätszuschuss auch Gedenkstättenbesuche.

„Antisemitismusprävention ist eine anspruchsvolle Aufgabe für Lehrpersonen, gerade beim Thema Nahostkonflikt kann es zu herausfordernden Diskussionen im Klassenzimmer kommen. Auch dabei unterstützt ERINNERN:AT Pädagoginnen und Pädagogen, etwa mit einem Web-Dossier mit Hintergrundinformationen und pädagogischen Anregungen“, so der Bildungsminister anlässlich der Präsentation der Antisemitismus-Studie.

Derzeit werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts Handlungsempfehlungen für Schulen zum Umgang mit Antisemitismus entwickelt, mit Ergebnissen ist im Herbst zu rechnen. Die Bundesregierung wird eine neue gesamtstaatliche Strategie gegen Antisemitismus entwickeln, die auch Maßnahmen im Bildungsbereich umfasst. „Die Bundesregierung stellt sich klar gegen Antisemitismus und für ein lebendiges jüdisches Leben in Österreich. In unserer neuen Strategie wird die Prävention von Antisemitismus durch Bildung selbstverständlich eine zentrale Rolle einnehmen“, so Bildungsminister Wiederkehr abschließend über die Maßnahmen der Bundesregierung gegen Antisemitismus.

Susanne Leiter

Pressesprecherin

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