
GRAS fordert mehr Partizipation an Hochschulen
Die GRAS, Grünen & Alternative Student_innen setzen sich an der Universität Salzburg im Zuge einer Medienaktion für eine stärkere Stimme von Studierenden ein.
“Wir stehen heute hier vor der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg, um gemeinsam mit Studierenden ein klares Zeichen für Beteiligung und Mitbestimmung zu setzen. Denn eine klimaneutrale Hochschule kann nur gelingen, wenn wir alle mitdenken und mitentscheiden dürfen”, sagt Viktoria Kudrna, bundesweite Spitzenkandidatin der GRAS.
Im Zuge der Medienaktion positionierten sich auch die zwei aktuellen Salzburger Spitzenkandidatinnen Maike Cyrus und Stephanie Wolfgruber. „Wir kandidieren, weil wir gegen jede Form der Diskriminierung ankämpfen wollen. Wir positionieren uns klar gegen Rassismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus, Ableismus und Diskriminierung jeder Art und für eine effektive Klimapolitik. Wir fordern Sanktionen für Diskriminierung und einen uniweiten Code of Conduct. Es braucht einen Ausbau der gratis Menstruationsartikel auf allen Toiletten, geschlechtergerechte Besetzung in Gremien, ein System für freie Namens- und Pronomenwahl und die Sichtbarkeit für Anlaufstellen”, stellt Maike Cyrus klar.
“In den letzten Jahren konnten wir in unserer linken Koalition einiges erreichen: unter anderem gibt es wieder eine Willkommenskultur für Erstis, der Zuschuss für die MensaCard konnte auf 2 Euro erhöht werden und für unsere ÖH-Feste gibt es ein Awareness-Konzept”, fasst Stephanie Wolfgruber zusammen. “Auch heute haben wir uns mit Salzburger Studierenden getroffen und uns angehört, welche Themen sie bewegen und gerne an ihrer Hochschule verbessern würden. Die Gespräche zeigten klare Wünsche: mehr Partizipation und Klimaschutz.”
Der von der bundesweiten Exekutive unter der GRAS durchgeführte Klimarat der Hochschulen zeigt auf, dass Partizipation an den Hochschulen funktioniert und von den Studierenden willkommen geheißen wird. Viktoria Kudrna erläutert die Bedeutung des Projektes: “Beim ersten Klimarat der Hochschulen, der hier an der NaWi stattgefunden hat, haben 40 Hochschulangehörige ein Wochenende lang über die Zukunft unserer Hochschulen diskutiert – und ihre Forderungen sind deutlich radikaler als das, was Entscheidungsträger_innen bisher umsetzen. Das zeigt: Die Ausrede, dass ‘die Bevölkerung noch nicht so weit ist’, zieht nicht. Der Klimarat der Hochschulen fordert ein Hochschulklimaschutzgesetz, Sanktionen bei Verstößen, Klimabildung in allen Curricula, eine gesicherte Finanzierung und eine klare Positionierung der Hochschulen gegenüber der Regierung und anderen Stakeholdern. Wie schon beim Nationalen Klimarat zeigt sich auch hier: Studierende wollen echte Klimapolitik. Sie wollen gehört werden. Sie wollen mitgestalten. Sie wollen Veränderung. Und Hochschulen müssen ein Vorbild sein – sie müssen sich klar und politisch positionieren. Denn wenn wir es nicht schaffen, wer dann?”
Unsere Hochschulen stehen in einer langen Tradition des gesellschaftlichen Widerstands und der Mitgestaltung. Diese partizipative Haltung muss auch über direkt hochschulbezogene Themen hinausgehen. Die GRAS sieht sich daher in der Pflicht, die Stimmen der Studierenden auch im allgemeinpolitischen Mandat zu vertreten und sich geschlossen zu positionieren und zu solidarisieren.
“In Salzburg aktuell sind gerade die Pläne des Milliardärs Wolfgang Porsche, der einen privaten Autotunnel durch den Kapuzinerberg zu seiner Luxusvilla plant. Während Studierende mit viel zu hohen Mieten und Lebenshaltungskosten kämpfen, nutzt eine einzige Person in Salzburg ihre Macht und Geld für ein moralisch äußerst verwerfliches Vorhaben. Wir als GRAS positionieren uns klar gegen den Bau des Tunnels und zeigen uns solidarisch mit Protestaktionen. Allgemeinpolitische Themen sind Studierendenthemen,” stellt Maike Cyrus klar.
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GRAS – Grüne & Alternative Student_innen
Kaya Shanker, Pressesprecherin GRAS
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E-Mail: kaya.shanker@gras.at
Website: https://www.gras.at
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