
Winzig: Zukunft der Stahlindustrie in Europa sichern
Lage der Wirtschaft ernst – Brauchen erschwingliche, sichere Energieversorgung, gleiche Wettbewerbsbedingungen, Schutz der Produktionskapazitäten in Europa
„Die Lage unserer Wirtschaft ist ernst: Wir haben kein bis minimalistisches Wachstum, einen starken technologischen Wettbewerb, hohe Energiekosten und ein spannungsgeladenes geopolitisches Umfeld. Daher benötigen vor allem unsere energieintensiven Unternehmen wie in der Stahlindustrie jetzt dringend Unterstützung, damit auch in Zukunft sauberer Stahl in Europa hergestellt wird“, sagt Angelika Winzig, stv. Delegationsleiterin und Wirtschaftssprecherin der ÖVP im Europaparlament, zur heutigen Plenardebatte über bessere Rahmenbedingungen für energieintensive Industrien in Europa.
Winzig fährt fort: “Der EU-Aktionsplan für Stahl und Metalle wird zur Wettbewerbsfähigkeit des Sektors beitragen und die Zukunft der Industrie sichern. Ziel ist die Gewährleistung einer erschwinglichen und sicheren Energieversorgung. Beim Emissionshandel muss es die gleichen Wettbewerbsbedingungen für europäische Hersteller und Konkurrenten aus Nicht-EU-Ländern geben. Dafür wird die Europäische Kommission den sogenannten CO2-Grenzausgleichsmechanismus überprüfen und anpassen. Aufgrund der globalen Überkapazitäten werden wir die Schutzmaßnahmen für die immer nachhaltigere europäische Stahlindustrie stärken und ausbauen.”
„Mit gutem Beispiel voran geht die Voestalpine mit ihren Standorten Linz und Donawitz, wo ab 2027 grünstrombetriebene Elektrolichtbogenöfen in Betrieb gehen und so bis 2029 bis zu 30 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber 2019 eingespart werden. Wir reduzieren damit zirka fünf Prozent der gesamten CO2-Emissionen in ganz Österreich. Bis 2050 strebt die Voestalpine eine emissionsneutrale Stahlproduktion an“, schließt Winzig. (Schluss)
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