
„Bewusst gesund“: Ketogene Diät bei Krebs – sinnvoll, sinnlos, gefährlich?
Am 5. April um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 5. April 2025, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:
Roboterchirurgie – mit höchster Präzision
Manche Eingriffe stellen Chirurginnen und Chirurgen vor große Herausforderungen – sei es, weil das Operationsgebiet wie im HNO-Bereich winzig klein ist oder weil durch frühere Eingriffe Narbengewebe die Sicht erschwert. In solchen Fällen kann ein roboterassistiertes OP-System zum Einsatz kommen, um höchste Präzision zu ermöglichen. Der Chirurg bzw. die Chirurgin sitzt an einer Konsole und steuert die feinmotorischen Roboterarme, die kleinste Bewegungen exakt ausführen. Dies führt zu weniger Gewebeschäden, geringeren Schmerzen und einer schnelleren Erholung der Patientinnen und Patienten. Besonders in der Urologie, Gynäkologie und Herzchirurgie kommt die Technologie bereits erfolgreich zum Einsatz. Gestaltung: Denise Kracher
Ketogene Diät bei Krebs – sinnvoll, sinnlos, gefährlich?
Viele Krebspatientinnen und -patienten stellen angesichts der Diagnose ihre Ernährung um – manche entschließen sich dazu, auf Kohlenhydrate weitgehend zu verzichten. Diese Ernährungsform nennt man ketogene Diät, weil dabei der Körper auf Fettverbrennung, die sogenannte Ketose, umgestellt wird. Die Theorie dahinter: Krebszellen verbrauchen viel Zucker (Glukose), und um es ihnen möglichst ungemütlich zu machen, nimmt man ihnen diesen weg. Den Tumor auf diese Weise auszuhungern, funktioniert allerdings nicht. Bisherige Studien zeigen, dass die Wirkung der Diät je nach Krebsart und Tumor unterschiedlich ist, diese aber in vielen Fällen eine klassische Tumortherapie unterstützen kann. Keinesfalls empfehlen Fachleute jedoch den Betroffenen, sich allein auf diese Art der Ernährung zu verlassen. Gestaltung: Christian Kugler
„Bewusst gesund“-Tipp: Frühjahrsmüdigkeit
Der Frühling steht eigentlich für Aufbruch, Neubeginn und Energie. Doch ausgerechnet wenn die Tage wieder länger werden, setzt bei vielen Menschen das große Gähnen ein. Die Frühjahrsmüdigkeit kann sich auf unterschiedliche Arten zeigen: Manche fühlen sich schlapp und müde, andere leiden unter Kreislaufbeschwerden, schlechter Laune oder Kopfschmerzen. Das beste Rezept dagegen ist Aktivität und Sonnenlicht. Denn dieses kurbelt die Produktion des Glückshormons Serotonin und von Vitamin D an. Außerdem stoppt es die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Weitere Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit hat Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Studiogespräch mit Heilwig Pfanzelter
Die ehemalige ORF-Programmsprecherin, Moderatorin und Chansonsängerin wagte sich heuer mit 71 Jahren auf das Tanzparkett der ORF-Show „Dancing Stars“ und war damit die älteste Teilnehmerin in der Geschichte der Sendung. Nach dem Out beim Tanzevent vor einer Woche kann sich die Vorarlbergerin nun wieder ihrer zweiten Karriere als Stimm- und Achtsamkeitstrainerin widmen. In „Bewusst gesund“ geht Heilwig Pfanzelter auf die Bedeutung der Stimme im Alltag ein und erklärt, warum es so wichtig ist, die Achtsamkeit im Leben bewusst zu trainieren. Außerdem erzählt sie, was sie grundsätzlich im Leben antreibt, und wie sie ihren Körper auch nach dem harten Training bei „Dancing Stars“ in Schwung hält.
Antara-Training
Antara ist ein Bewegungskonzept, das von den beiden Schweizerinnen Karin Albrecht und Maja Rybka entwickelt wurde. Es verbindet neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit bekannten Elementen der Bewegung, Atmung und Entspannung. Dieses funktionelle Training hat das Ziel, die tieferen Muskeln zu erreichen und vor allem die Core-Muskulatur, Beckenboden und tiefe Bauchmuskulatur zu stärken. „Bewusst gesund“ hat einen Kurs besucht. Gestaltung: Steffi Zupan
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