„dok.Film“-Premiere „27 Storeys“ am 6. April: Humorvolles Porträt des Wiener Wohnparks Alterlaa und seiner Bewohner:innen

Filmische Hommage an eine besondere Gemeinschaft – um 23.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

27 Stockwerke, mehr als 3.000 Wohnungen und 10.000 Menschen – der Wohnpark Alterlaa im Süden Wiens ist eine der größten Wohnanlagen Österreichs und bildet eine Stadt in der Stadt. In ihrem humorvollen Debüt-Dokumentarfilm „27 Storeys“, der im „dokFilm“ am Sonntag, dem 6. April 2025, um 23.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON TV-Premiere feiert, kehrt Regisseurin Bianca Gleissinger an den Ort ihrer Kindheit zurück und begegnet dort den verschrobenen wie liebenswürdigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Großanlage – im Schießverein, im Freddy-Quinn-Museum oder am Pool auf dem Dach. Der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Kinofilm beleuchtet das einzigartige soziale Gefüge des Wohnparks, ohne zu werten, sondern durch die Stimmen seiner Bewohner:innen. Eine liebevolle Hommage an eine besondere Gemeinschaft – und eine filmische Einladung, über die Zukunft des sozialen Wohnens nachzudenken.
Als das Wohnprojekt in den 1970er Jahren entstand, hatte der 2016 verstorbene Architekt Harry Glück eine bahnbrechende Vision: „Wohnen wie die Reichen – für alle.“ Die bis zu 94 Meter hohen Bauten galten als Prestigeobjekte des sozialen Wohnbaus in der Zweiten Republik. Jede Wohnung verfügt über eine eigene private Freifläche, zudem gibt es Nahversorger, Ärztezentren, Swimmingpools, Freizeiteinrichtungen und Grünflächen – Luxus, der leistbar sein sollte. Der Plan ging auf. Doch was ist von diesem utopischen Geist geblieben?

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