
Fonds Soziales Wien (FSW) sichert Versorgung mit mobiler Kinderkrankenpflege
Eingliederung von MOKI-Wien-Angebot in FSW-Tochtergesellschaft
Seit mehr als zwanzig Jahren bietet MOKI-Wien mobile Pflege und Betreuung für Kinder und Jugendliche in Wien. Zuletzt befand sich der vormals gemeinnützige Verein in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Um die Versorgung mit der wichtigen Spezialleistung weiterhin für Wien zu sichern, übernahm die Tochtergesellschaft des FSW Pflege- und Betreuungsdienste mit Beginn des Jahres 2025 sowohl das Angebot als auch alle Kund:innen und Mitarbeiter:innen.
„MOKI-Wien spielt eine zentrale Rolle in der mobilen Kinderkrankenpflege, denn die speziellen Leistungen werden in dieser Form in Wien derzeit nur von dieser Organisation angeboten. Im Sinne der Versorgungssicherheit muss das Angebot aufrechterhalten werden. Die Kinder und Jugendlichen wie auch ihre Familien können weiterhin auf die für sie so wichtige Unterstützung zählen“, so FSW-Geschäftsführerin Susanne Winkler. „Neben dem Angebot konnten durch die Eingliederung in die FSW Pflege- und Betreuungsdienste auch alle Arbeitsplätze gesichert werden.“
17.000 STUNDEN IM JAHR FÜR ÜBER 500 KINDER UND JUGENDLICHE IM EINSATZ
Seit 1999 bietet MOKI-Wien spezielle Leistungen der mobilen Kinderkrankenpflege. Das Team aus engagierten Pflegefachkräften versorgt 0-18-Jährige mit Pflegebedarf in ihrem vertrauten Umfeld. „Das MOKI-Wien-Team pflegt Kinder und Jugendliche, die zu früh geboren sind, akute, chronische und lebensverkürzende Erkrankungen oder Behinderungen haben“, erklärt Monika Badilla, Leiterin des Fachbereichs Pflege und Betreuung im FSW. „Darüber hinaus geht es auch darum, die Familien zu beraten, zu stärken und zu entlasten.“ Jährlich werden über 500 Kinder mit etwa 17.000 Einsatzstunden versorgt.
Familie Moder/Lehofer nimmt das Angebot seit mehreren Jahren für Tochter Minna (6) in Anspruch, die derzeit die 1. Klasse in einer Wiener Volksschule besucht. Sie wird aufgrund von gesundheitlichen Folgen eines Sauerstoffmangels im Gehirn und ihrer Epilepsie ausschließlich zu Hause betreut. Für die Familie ist die Betreuung unverzichtbar: „Wenn es jemanden gibt, der wie ein sicherer Anker Halt gibt, dann sind es die MOKIS“, erzählt Rupert Lehofer, Vater von Minna.
MOBILE KINDERKRANKENPFLEGE ERWEITERT DAS ANGEBOT DER FSW PFLEGE- UND BETREUUNGSDIENSTE
Die FSW Pflege- und Betreuungsdienste bieten von der mobilen und medizinischen Hauskrankenpflege über mehrstündige Alltagsbegleitung sowie Tagesbetreuung für Senior:innen bis zur Betreuung durch das Palliativ- und Hospizteam vielfältige Leistungen. In der mobilen Hauskrankenpflege werden jährlich rund 3.500 Kund:innen versorgt.
„MOKI-Wien ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Kooperationspartner von uns, wenn es um die Pflege von Kindern und Jugendlichen geht. Die Leistung ist unverzichtbar und eine wertvolle Ergänzung in unserem bereits sehr breit aufgestellten Angebot für die Pflege und Betreuung zu Hause“, freut sich Bianca Groß, Geschäftsführerin der FSW Pflege- und Betreuungsdienste.
Anika Sauer
Pressesprecherin
Fonds Soziales Wien
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