Gaál/Sima/Czernohorszky: Erste Bäume für Rothneusiedl gepflanzt!

Stadtentwicklungsgebiet wird auf 4000m2 vorab begrünt – 111 Obstbäume und Streuobstwiesen sorgen für Biodiversität und Artenvielfalt

„Eine weitsichtige Stadtentwicklung bedeutet nicht nur die tatsächlichen Wohnungen leistbar, nachhaltig und hochwertig zu bauen. Es bedeutet auch, das Wohnumfeld so zu planen, dass sowohl jetzigen als auch die zukünftigen Bewohner*innen davon profitieren und höchste Lebensqualität vorfinden. Dafür ist es wichtig rechtzeitig und durchdacht die einzelnen Schritte zu setzen. Die frühe Begrünung durch die Baumpflanzungen und die Streuobstwiese im Bereich der Rosiwalgasse sind hier gute Beispiele. Es werden sanfte Übergänge zwischen den bereits bestehenden Nachbarschaften und dem neuen Quartier geschaffen. Dadurch entsteht ein wertvoller Naherholungsraum, der zum Verweilen einlädt und die Menschen im Grätzl zusammenbringt“

„Rothneusiedl ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie klimafitte Stadtentwicklung und Ökologie Hand in Hand gehen können. Noch bevor erste Wohnungen errichtet werden, schaffen wir großzügige Erholungsräume und pflanzen Bäume. Im Endausbau wird das neue Stadtentwicklungsgebiet in Favoriten mit über 40ha Grünraum punkten, mit der U-Bahn öffentlich top angebunden sein und leistbaren Wohnraum für unsere wachsende Stadt sicherstellen“

Ein gutes Leben in Wien hängt auch mit einer guten regionalen Lebensmittelversorgung zusammen.Wir pflanzen hier bekannte Obstsorten wie Birnen und Äpfel, aber auch Besonderes wie Lotuspflaumen und Pawpaw. So entsteht schon heute eine nachhaltige, grüne Oase, die gemeinsam mit dem neuen Stadtteil wächst. Auch das städtische Ökosystem profitiert maßgeblich von den Streuobstwiesen. Für Vögel und Insekten sind sie eine wertvolle Nahrungsquelle.“ Ich freue mich, dass hier in Rothneusiedl ein essbarer Garten entsteht. Die Favoritnerinnen und Favoritner werden vom zusätzlichen Grünangebot maßgeblich profitieren. Besonders freut mich, dass die rote Maulbeere als Leitobst für den neuen Stadtteil gewählt wurde – weil der Maulbeerbaum sehr anpassungsfähig ist, aber auch weil Maulbeermarmelade meine Lieblingssorte ist.“

Lotuspflaumen, Felsenbirnen, rote Maulbeere: Die Pläne für Rothneusiedl tragen bald erste Früchte! Ab 2030 entsteht im Süden Favoritens ein hochmodernes Stadtentwicklungsgebiet für mehr als 20 000 Menschen, das nicht nur leistbaren Wohnbau und Öffi-Anbindung bietet und mit großzügigen Grün- und Freiräumen punktet – sondern auch köstlich schmecken wird! Dafür sorgen die 111 Obstbäume, die im Rahmen einer frühen Begrünung bereits jetzt im Norden des Gebietes auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern gepflanzt werden. So wächst eine Essbare Stadt, die die Biodiversität fördert und die Artenvielfalt stärkt. Planungsstadträtin Ulli Sima, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und Bezirksvorsteher Marcus Franz setzten selbst die ersten Bäume.

GRÜN, DAS VERBINDET

„Eine weitsichtige Stadtentwicklung bedeutet nicht nur die tatsächlichen Wohnungen leistbar, nachhaltig und hochwertig zu bauen. Es bedeutet auch, das Wohnumfeld so zu planen, dass sowohl jetzigen als auch die zukünftigen Bewohner*innen davon profitieren und höchste Lebensqualität vorfinden. Dafür ist es wichtig rechtzeitig und durchdacht die einzelnen Schritte zu setzen. Die frühe Begrünung durch die Baumpflanzungen und die Streuobstwiese im Bereich der Rosiwalgasse sind hier gute Beispiele. Es werden sanfte Übergänge zwischen den bereits bestehenden Nachbarschaften und dem neuen Quartier geschaffen. Dadurch entsteht ein wertvoller Naherholungsraum, der zum Verweilen einlädt und die Menschen im Grätzl zusammenbringt“, so Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

STADTENTWICKLUNG UND ÖKOLOGIE GEHEN HAND IN HAND

„Rothneusiedl ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie klimafitte Stadtentwicklung und Ökologie Hand in Hand gehen können. Noch bevor erste Wohnungen errichtet werden, schaffen wir großzügige Erholungsräume und pflanzen Bäume. Im Endausbau wird das neue Stadtentwicklungsgebiet in Favoriten mit über 40ha Grünraum punkten, mit der U-Bahn öffentlich top angebunden sein und leistbaren Wohnraum für unsere wachsende Stadt sicherstellen“, erläutert Planungsstadträtin Ulli Sima.

FELSENBIRNEN, LOTUSPFLAUMEN, MAULBEEREN UND MEHR FÜR MENSCH UND TIER

Die Idee hinter der „Essbaren Stadt“ ist es, den zukünftigen Bewohner*innen Rothneusiedls und den umliegenden Nachbarschaften Zugang zu frischen regionalen Lebensmitteln zu ermöglichen. „Ein gutes Leben in Wien hängt auch mit einer guten regionalen Lebensmittelversorgung zusammen“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Wir pflanzen hier bekannte Obstsorten wie Birnen und Äpfel, aber auch Besonderes wie Lotuspflaumen und Pawpaw. So entsteht schon heute eine nachhaltige, grüne Oase, die gemeinsam mit dem neuen Stadtteil wächst. Auch das städtische Ökosystem profitiert maßgeblich von den Streuobstwiesen. Für Vögel und Insekten sind sie eine wertvolle Nahrungsquelle.“ so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

STREUOBSTWIESEN: ERNTEN ERWÜNSCHT

Aktuell werden 2/3 der 111 Obstbäume auf den Streuobstwiesen in Rothneusiedl gesetzt, der Rest folgt im Mai, da diese Arten sensibel für den Spätfrost sind. Die Birnenbäume werden voraussichtlich schon im heurigen Sommer Früchte tragen, die restlichen Obstbäume gedeihen in den kommenden Jahren. Die Streuobstwiesen sind ganzjährig für die Öffentlichkeit zugänglich – ernten ist ausdrücklich erwünscht!

Marcus Franz, Bezirksvorsteher von Favoriten, sieht positive Effekte für den Bezirk: „Ich freue mich, dass hier in Rothneusiedl ein essbarer Garten entsteht. Die Favoritnerinnen und Favoritner werden vom zusätzlichen Grünangebot maßgeblich profitieren. Besonders freut mich, dass die rote Maulbeere als Leitobst für den neuen Stadtteil gewählt wurde – weil der Maulbeerbaum sehr anpassungsfähig ist, aber auch weil Maulbeermarmelade meine Lieblingssorte ist.“ Die rote Maulbeere fördert die Biodiversität und hat eine historische Verbindung zu Wien. Kaiserin Maria Theresia ließ im 18. Jahrhundert in Margareten die erste Maulbeerbaumschule anlegen, um von teuren Seidenimporten aus China unabhängig zu werden.

ROTHNEUSIEDL: EIN KLIMA-MODELL-STADTTEIL ENTSTEHT

RothNEUsiedl versteht sich als Klimapionier-Gebiet, in dem kompakte Strukturen helfen, den Bodenverbrauch zu minimieren. Innovative und nachhaltige Konzepte, unter anderem in den Bereichen autarke Energieversorgung, Kreislaufwirtschaft wie zum Beispiel in Form von wiederverwendbaren Baustoffen, Regenwassermanagement nach dem Prinzip der Schwammstadt, Fassaden- und Dachbegrünung, Urban Farming sowie alternative Mobilitätsangebote, werden diesen Stadtteil auszeichnen. Den rund 21.000 Bewohner*innen stehen im Endausbau neben 9.000 Wohnungen, die zu zwei Dritteln gefördert realisiert werden, und entsprechender Infrastruktur rund 40 Hektar klimawirksamer Grünraum zur Verfügung. Ziel ist es, den landwirtschaftlichen Charakter der Gegend zu bewahren und zeitgemäß weiterzuentwickeln. Der historische Haschahof, einer der ersten Biobetriebe Wiens, bleibt als „Zukunftshof“ bestehen und dient als Anlaufstelle für Stadtlandwirtschaft und Nachbarschaftszentrum.

ROTHNEUSIEDL IM ÜBERBLICK

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124 Hektar Fläche

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1/3 der Fläche bleiben klimawirksame Grün- und Freiräume (davon 25 ha öffentliche Grünfläche)

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Grünkorridore im Gebiet

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Zukunftshof als Nachbarschaftszentrum

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9.000 Wohnungen für 21.000 Menschen

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2/3 geförderter Wohnraum

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U1-Verlängerung nach RothNEUsiedl

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Baubeginn ca. ab 2030

Stephan Grundei
Mediensprecher
Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal
Tel.: 0676/8118 98057
E-Mail: stephan.grundei@wien.gv.at

Michaela Zlamal
Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky
Telefon: +43 1 4000 81446
E-Mail: michaela.zlamal@wien.gv.at

Can-Paul Güven
Mediensprecher StRin Ulli Sima
Telefon: +43 1 4000 81350
E-Mail: can-paul.gueven@wien.gv.at

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