Samariterbund zum Weltgesundheitstag: Gemeinsam für ein starkes Gesundheitssystem

Hundsmüller warnt vor unüberlegten Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen und plädiert für eine intensive Zusammenarbeit zwischen Politik und NGOs.

Anlässlich des WHO-Weltgesundheitstags am 7. April 2025 unterstreicht Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes, die Bedeutung einer verlässlichen und zugänglichen Gesundheitsversorgung – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im österreichischen Gesundheitswesen erklärt er: „Wir setzen alles daran, unsere Hilfsangebote auch unter angespannten finanziellen Bedingungen auf gewohnt hohem Niveau zu halten. Doch die Situation bereitet mir Sorgen: Kürzungen an den falschen Stellen könnten die Qualität des Gesundheitswesens erheblich beeinträchtigen. Sparen ist notwendig, aber die Sanierung des Budgets darf nicht auf Kosten der Schwächsten erfolgen. Das kassenfinanzierte System darf nicht weiter ausgehöhlt werden!“

Hundsmüller appelliert an die Politik, nachhaltige Lösungen gemeinsam mit den Gesundheits- und Sozialorganisationen zu erarbeiten: „Jetzt ist es umso wichtiger, dass Politik und NGOs Hand in Hand gehen, um zukunftsfähige Reformen und Strategien zu entwickeln. Als eine der größten Gesundheits- und Sozialorganisationen des Landes bieten wir der neuen Bundesregierung unsere Expertise an.“

ARMUT MACHT KRANK – KINDER LEIDEN BESONDERS STARK

Schlecht beheizte Wohnungen, mangelhafte Ernährung, existenzielle Sorgen: Menschen, die in Armut leben, haben ein deutlich höheres Risiko, krank zu werden. Besonders drastisch wirken sich die Folgen von Armut auf die Gesundheit von Kindern aus. „Oft fehlt es den Eltern an Geld für Medikamente oder notwendige Therapien, die von der österreichischen Gesundheitskasse nicht übernommen werden. Gesundheit darf jedoch kein Luxusgut sein!“, betont Hundsmüller.

DER SAMARITERBUND SETZT SICH FÜR KINDER IN NOT EIN

Um dramatische Fälle schnell und unbürokratisch abzufedern, gründete der Samariterbund bereits 2006 die Wohlfahrtsstiftung „Fürs Leben“. Die Stiftung hilft Familien bei der Finanzierung von therapeutischen oder medizinischen Behandlungen für kranke Kinder, wenn die Sozialversicherung die Kosten gar nicht oder nur teilweise deckt. „Unser Ziel ist es, für jene Familien da zu sein, die auf zusätzliche medizinische Unterstützung angewiesen sind. Dank zahlreicher Spenderinnen und Spender konnte unsere Stiftung ‚Fürs Leben‘ in den vergangenen 19 Jahren bereits hunderten Kindern helfen.“
SPENDENKONTO:

ASBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Georg Biron
Telefon: +43 664 46 000 23
E-Mail: georg.biron@samariterbund.net
Website: https://www.samariterbund.net

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