
Voglauer/Grüne: „Glyphosat muss endlich auch in Österreich verboten werden“
Landwirtschaftsausschuss morgen mit Hearing zu Volksbegehren für Glyphosat-Verbot
„Es ist höchst an der Zeit, dass Glyphosat auch in Österreich endlich zur Gänze aus dem Verkehr gezogen wird“, fordert Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen, anlässlich des morgen im Landwirtschaftsausschuss des Nationalrats stattfindenden Hearings zum Volksbegehren „Glyphosat verbieten“.
„Krebserkrankungen, Fehlbildungen von Föten im Mutterleib, Schädigungen der Organe und des Nervensystems, die Gesundheitsgefahren, die von Glyphosat ausgehen sind mittlerweile gut belegt und auch in vielen Staaten bereits anerkannt. Erst vor wenigen Wochen war im US-Bundesstaat Georgia wieder eine Klage eines an Krebs Erkrankten gegen Bayer erfolgreich, nun wird in Frankreich die erste Klage wegen Missbildungen im Mutterleib, die auf Glyphosat zurück zu führen sein dürften, verhandelt“, führt Voglauer aus.
„Morgen um 10 Uhr wird ein öffentliches Ausschuss-Hearing im Nationalrat stattfinden, das sich mit dem Volksbegehren für ein Glyphosat-Verbot auseinandersetzt und auch als Live-Stream allen Interessierten zugänglich gemacht wird“, erläutert Voglauer.
Als Landwirtschaftssprecherin der Grünen kündigt sie an: „Für uns Grüne steht fest, dass von solchen Pestiziden eine große Gefahr für die Gesundheit von Menschen und Tieren ausgeht und insbesondere Glyphosat endlich aus dem Verkehr gezogen werden muss. Deshalb werden wir auch einen Antrag im Nationalrat einbringen, damit solche Mittel rasch verboten werden.“
Der Livestream zum Hearing am 4.4. ab 10 Uhr steht unter anderem über die Mediathek des Parlaments unter https://www.parlament.gv.at/aktuelles/mediathek und auf Youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=KG1t1Pvhbuo zur Verfügung.
Grüner Klub im Parlament
Telefon: 01-401106697
E-Mail: presse@gruene.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender