IV: Umsetzung des fairen Mercosur-Handelsabkommens essenziell

Wichtiger Faktor, um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und der EU zu stärken

Die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump bringt den Welthandel gehörig durcheinander und damit Österreich und die EU stark unter Druck. „Umso drängender ist es deshalb, dass die EU ihre Handelspartner diversifiziert und weitere Handelsabkommen anbahnt und abschließt. Gerade das Mercosur-Abkommen wäre ein wichtiger Impuls für die österreichische Industrie und Wirtschaft insgesamt. Wir dürfen hier jetzt nicht noch mehr Zeit verlieren“, betont Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung.

32.000 ÖSTERREICHISCHE ARBEITSPLÄTZE GESICHERT

Die Wirtschaftsbeziehungen mit den Mercosur-Staaten sichern bereits jetzt über 32.000 Arbeitsplätze in Österreich. Mehr als 1.400 österreichische Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen mit den vier Mercosur-Staaten, wovon mehr als 260 Niederlassungen vor Ort haben.

Mit dem Abkommen könnten diese Verbindungen weiter gestärkt und neue Perspektiven für die Industrie eröffnet werden, denn durch das Abkommen würden 91 Prozent der Zölle auf europäische Exporte in die Region abgebaut werden. Das bedeutet jährliche Einsparungen von vier Milliarden Euro für EU-Unternehmen. Exporte von EU-Industriegütern könnten sich mit einer Steigerung von bis zu 94 Prozent fast verdoppeln.

„Das Mercosur-Abkommen ist ein gut gemachtes Abkommen, das fast 25 Jahre verhandelt wurde. Es würde wesentlich dazu beitragen, neue Arbeitsplätze und Wohlstand für unser Land zu schaffen“, so Neumayer.

Industriellenvereinigung
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