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Menschenrechte

Deutschland und EU müssen Beitrag zur Einhaltung der Menschenrechte und des Friedens in Belarus leisten

Berlin (ots) - Am vergangenen Sonntag fanden die Präsidentschaftswahlen in Belarus statt. Bereits vor der Wahl wurde massiv Einfluss genommen und opponierende Kandidaten von einer Wahlteilnahme abgehalten oder verhaftet. Die Wahlbehörde verkündete einen Sieg des Amtsinhabers Lukaschenko. Seitdem kommt es in größeren Städten zu Demonstrationen und Ausschreitungen. Oppositionskandidatin Tichanowskaja zweifelte den offiziell verkündeten Erfolg des Amtsinhabers an. Mittlerweile floh sie nach Drohungen nach Litauen.

Nadia Murad und Ban Ki-moon sprechen für die Menschenrechte / Human Rights Film Festival Berlin 2020

Berlin (ots) - Unter dem Titel "The Future is Now" findet vom 30. September bis zum 10. Oktober 2020 das dritte Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) als hybrides on- und offline Event statt. Das Festival konnte die Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad als Schirmherrin und den ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon als Eröffnungsredner gewinnen. Das Filmfestival wird von einem sechstägigen Konferenzprogramm begleitet. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr die Nachhaltigkeitsziele

Ohne Seenotrettung entsteht ein menschenrechtliches Vakuum / Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ fordert Freigabe der Ocean…

Bonn (ots) - Am 22. Juli wurde das Rettungsschiff der zivilen Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE, die Ocean Viking, nach einer elfstündigen Inspektion von den italienischen Behörden auf Sizilien festgesetzt. Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von "Aktion Deutschland Hilft", kritisiert das Vorgehen scharf: "Es ist schlimm genug, dass die EU die Rettungen von Menschen in Seenot nicht wirklich organisiert. Die zivilen Rettungsschiffe auch noch lahmzulegen, damit keine Geflüchteten in Europa ankommen,

Welttag gegen Menschenhandel: Corona verschärft weltweit Situation für Menschen in Armut

Berlin (ots) - Der Welttag gegen Menschenhandel der Vereinten Nationen macht jährlich am 30. Juli auf das Schicksal von Millionen Menschen aufmerksam, die in Sklaverei und Menschenhandel gefangen sind. Die anhaltende Corona-Pandemie hat die Situation betroffener Menschen in vielen Ländern wie Indien noch verschärft. Dank des Einsatzes von International Justice Mission (IJM) und weiteren Partnern konnten dort jedoch mehr als 500 Menschen befreit werden, die in Zwangsarbeit gefangen waren: die zweitgrößte Befreiung in der

Lieferkettengesetz: Jugendliche appellieren an Bundeskanzlerin / Jugendbeirat von Plan International fordert solidarisches globales…

Hamburg (ots) - Globale Lieferketten gehen mit schweren Menschenrechtsverletzungen einher, die Kindern und Jugendlichen weltweit die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft nehmen. Die Corona-Pandemie zeigt, wie anfällig Lieferketten sind, wenn sie nicht nachhaltig ausgestaltet sind: Große Konzerne stornieren Aufträge und entlassen somit die Arbeiter:innen und ihre Familien in den Produktionsländern in die Armut. Der Jugendbeirat der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland appelliert in einem offenen

Weihbischof Puff zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel

Bonn (ots) - Am 30. Juli 2020 begehen die Vereinten Nationen den Internationalen Tag gegen Menschenhandel. Dabei handelt es sich um ein nach wie vor wenig beachtetes Feld der Kriminalität: Menschen, meist Frauen und Kinder, werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, unter Ausnutzung ihrer Hilflosigkeit, durch Nötigung und Missbrauch von Macht gefügig gemacht und ausgebeutet. Menschenhandel ist eine Straftat und ein Verbrechen gegen die Menschenwürde. Beobachter schätzen die Zahl der Opfer des Menschenhandels

Engin Eroglu, MdEP (FREIE WÄHLER) macht auf europäischer Ebene auf die Massensterilisationen und den Völkermord aufmerksam, der von der…

Brüssel (ots) - Seit kurzem sind durch die Forschung des China Experten Dr. Adrian Zenz neue Beweise über Verbrechen gegen die Menschlichkeit an muslimischen Minderheiten in der Autonomen Region Xinjiang in China bekannt geworden. Dabei geht es insbesondere um Zwangsabtreibungen, Sterilisationen und obligatorische Geburtenkontrolle an uighurischen Frauen. Bereits seit letztem Jahr deuten Daten darauf hin, dass bis zu zwei Millionen Uighuren von der Kommunistischen Partei unter der Schirmherrschaft der "Umerziehung" in

Stellungnahme zu Racial Profiling: Bund und Länder müssen polizeiliche Praxis überprüfen

Berlin (ots) - Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt Bund und Ländern, ihre polizeiliche Praxis mit Blick auf Racial Profiling zu überprüfen. "Die Methode des Racial Profiling ist grund- und menschenrechtswidrig", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. "Eine (selbst-)kritische Auseinandersetzung mit polizeilicher Praxis sollte im Rechtsstaat selbstverständlich sein." Denn das Gewaltmonopol des Staates sei nur wegen seiner Bindung an Grund- und Menschenrechte legitim,

Berlin: Großkundgebung für einen freien Iran

Berlin (ots) - Auch in Zeiten der Corona-Krise findet der iranische Widerstand Mittel und Wege, um den Protest gegen das Regime in Teheran zu artikulieren. So haben am Freitag, den 17. Juli 2020 zehntausende Exil-Iraner aus allen Gesellschaftsschichten an der größten virtuellen Konferenz der Welt teilgenommen: der Weltkonferenz "Freier Iran". Eine Großkundgebung - unter Beachtung der Corona-Regeln - in Berlin-Mitte zu demselben Thema wurde der Konferenz zugeschaltet. Damit waren mehr als 30.000 Orte in mehr als 100

PIRATEN gratulieren: Privacy Shield mit den USA durch EuGH für nichtig erklärt

Berlin (ots) - Der Europäische Gerichtshof hat heute ein wegweisendes Urteil für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger gesprochen und das Datenschutzabkommen "Privacy-Shield" mit den USA für nichtig erklärt. Im Rahmen der Snowden-Enthüllungen wurde deutlich, dass die US-Geheimdienste massiv gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre verstoßen, indem sie die Datenströme im Internet überwachen und analysieren. Die großen amerikanischen IT-Unternehmen Microsoft, Google, Facebook und Apple waren bzw. sind am